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Rheumatologie

Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von chronischen Krankheiten beschäftigt, die sich meist auch durch Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates bemerkbar machen.

Der heute umstrittene Begriff Rheumatismus bezeichnet dabei eine Reihe von Erkrankungen. Mittlerweile beschäftigen sich Fachärzte Rheumatologie mit ca 400 verschiedenen Erkrankungen, die man zum Rheumatischen Formenkreis zählenkann. Beispielhaft sind hier die rheumatoide Arthritis und die Polychondritis, der Morbus Bechterew, die Fibromyalgie und der Lupus erythematodes zu nennen. Die Mehrzahl der rheumatischen Erkrankungen, insbesondere die Autoimmunerkrankungen, gehen mit Entzündungsprozessen einher. Andere rheumatische Erkrankungen führen zu Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, ohne systemisch nachweisbare Entzündungsaktivität, in Folge von Abnutzungserscheinungen wie bei der Arthrose oder Stoffwechselstörungen wie bei der Osteoporose.

Zum Fachbereich Rheumatologie zählen ganz allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist "Krankheiten des rheumatischen Formenkreises".

Geschichte der Rheumatologie

Im 16. Jahrhundert wurden die traditionellen Begriffe Rheuma und Rheumatismus erstmals im "Liber de Rheumatismo et Pleuritide dorsali" von Guillaume de Baillou gebraucht. Er glaubte nach der damaligen Lehre der Körpersäfte (Humoralpathologie), dass kalter Schleim vom Gehirn herab zu den Extremitäten fließe und die entsprechenden Beschwerden auslöse.

Die Internationale Klassifikation der Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes aus dem Jahre 2005 unterscheidet mittlerweile zwischen 200 bis 400 einzelnen Erkrankungen, die sich im Beschwerdebild, Verlauf und Prognose deutlich differenzieren lassen. Daher sind die Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises kaum zu überblicken und schwierig zu diagnostizieren. Daher stammt der flappsige Ausspruch: Was man nicht erklären kann, sieht man gern als Rheuma an.

Vielen Erkrankungen im Bereich der Rheumatologie verbindet, dass es zu einer Störung des Immunsystems kommt, woraufhin der Körper eigene Strukturen wie die Gelenkinnenhaut zum Beispiel bei der rheumatoiden Arthritis selber angreift. Diese sogenannten Autoimmunkrankheiten können in Form der Kollagenosen auch als systemische Erkrankungen auftreten, bei denen nicht nur ein Organ oder eine Körperregion, sondern gleichartige Gewebe in vielen verschiedenen Organen Ziel des fehlgeleiteten Immunsystems sind.

Der Ablauf einer Krankheit und das Ansprechen auf eine Therapie können selbst bei gleicher Diagnose von Patient zu Patient durchaus unterschiedlich ausfallen. Zudem sind die Grenzen zwischen den verschiedenen rheumatischen Erkrankungen nicht selten fließend. So können Zeichen mehrerer sich überlappender Erkrankungen bei nur einem Patienten auftreten. Mannennt das in der Rheumatologie "Overlap Syndrom".

Entgegen der landläufigen Meinung ist Rheuma keineswegs nur eine Erkrankung älterer Menschen. Auch junge Erwachsene und selbst Kinder sind von rheumatischen Erkrankungen betroffen. Arthrosen (verschleißbedingte Gelenkbeschwerden) treten meist im fortgeschrittenen Alter auf, während die entzündliche Form (Arthritis) typischerweise zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr erstmals in Erscheinung tritt. Daher auch die Volksmeinung, dass Rheuma eine Alte-Leute-Krankheit sei.



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