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Biochemie
Die Biochemie wurde früher auch Physiologische Chemie genannt. Die Biochemie beschäftigt sich mit den chemischen Vorgängen in Lebewesen und bearbeitet dabei Überschneidungsbereich zwischen Chemie, Biologie und Physiologie.
Im Einzelnen beschäftigt sich die Biochemie mit ...
- der Untersuchung biomolekularer Strukturen.
- der Untersuchung des Stoffwechsels
- der Untersuchung des Informationsaustauschs innerhalb eines Organismus und zwischen Organismen
Daher konzentrieren sich in der Biochemie die Betrachtungen in erster Linie auf die Stoffgruppen der Nukleinsäuren, Proteine, Lipide und Kohlenhydrate sowie deren Biomoleküle. Die meisten Untersuchungen in der Biochemie spielen sich in einzelnben Lebewesen ab und und bedingen daher vorwiegend Studien in einem wässrigem Milieu.
Methoden der Biochemie
Bei der Biochemie werden gleich verschiedene wissenschaftliche Methoden aus anderen Gebieten eingesetzt. Die klassische Biochemie bedient sich dabei in erster Linie der analytischen, der organischen und der physikalischen Chemie sowie Methoden der Physik. Wichtige Einsatztechniken sind dabei Zentrifugation, Spektroskopie, Kristallisation sowie elektrometrische und manometrische Techniken, um nur einige zu nennen. In jüngster Zeit sind auch molekularbiologische Techniken und Methoden aus der Informatik hinzugekommen. Bei der modernen Biochemie steht dagegen vor allem die quantitative, auf mathematischen Methoden beruhende Ergebnisauswertung im Vordergrund.
Geschichte der Biochemie
Die Biochemie enstand schon am Anfang des 19. Jahrhunderts als methodische Weiterentwicklung der Biologie, Chemie und der medizinischen Physiologie. Die Biochemie war schon früh sehr eng mit der Genetik und Zellbiologie verbunden. Diese drei Wissenschaftsgebiete kooperieren auch heute noch stark miteinander. Ihre Grenzen sind in der Regel fließend. Daher werden die Bereiche Biochemie, Zellbiologie und Genetik heute auch gerne unter dem Oberbegriff Molekularbiologie zusammengefasst.
Die erste schriftliche Abhandlung zum Thema Biochemie verfasste der Wiener Vinzenz Kletzinsky 1858 mit seinem "Compendium der Biochemie". Einer der ersten Deutschen in der Geschichte der Biochemie war Anfang des 19. Jahrhunderts der Tübinger Georg Carl Ludwig Sigwart. Seine Forschungsgebieten waren u.a. Säureindikatoren bei Herbstzeitlosen, Analysen von Gallen- und Harnsteinen und die Proteine des Blutserums.
Eduard Buchner entdeckte 1896 die zellfreie Gärung und wurde dafür 1907 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Ein weiterer Nobelpreisträger aus dem Bereich Biochemie war der Engländer Sir Frederick Gowland Hopkins, der 1912 die Vitamine und essentiellen Aminosäuren entdeckte. 1926 entdeckte Nobelpreis würdig Otto Heinrich Warburg das Atmungsferment Cytochromoxidase und wurde 1931 dafür ausgezeichnet.
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Buchhandlung
Eine Buchhandlung ist ein Einzelhandelsunternehmen zum Vertrieb von Verlagserzeugnissen an die Endverbraucher. In Deutschland gibt es aktuell circa 8.000 Buchhandlungen mit etwa 120.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 10 Mrd. Euro.
Beim stationären Buchhandel ist die nicht auf einzelne Fachgebiete spezialisierte Sortimentsbuchhandlung die am häufigsten verbreitete Art. Sie bietet ihren Kunden ein breites Angebot an Büchern aller Art. Dagegen wendet sich die spezialisierte Buchhandlung für Fachliteratur an ein fachlich orientiertes Publikum, wie zum Beispiel Studenten, Mediziner, Pharmazeuten, etc. Ein auf ein Fachgebiet spezialisierte Buchhandlung führt ein in der Regel sehr spezialisiertes Sortiment und bietet für seine Kunden entsprechende Dienstleistung an.
Die an eine Universität angebundene Buchhandlung wird ihr Angebot den Lehrplänen der örtlichen Hochschule anpassen. Früher wurden von so einer Buchhandlung oft auch Publikationen in Zusammenarbeit mit der Universität und ihren Instituten verlegt. Es gibt aber auch noch Kinder- und Jugend-Buchhandlungen, die eine große an Literatur bieten, in der sich der Alltag und die Probleme von Familien, Kindern und Jugendlichen sowohl in belletristischer wie auch in ratgebender Form spiegeln. Eine Bahnhofsbuchhandlung stellt dagegen Lektüre für Bahnfahrten, Reiseführer und zumeist auch Zeitschriften zur Verfügung. Dann gibt es noch als Spezialform einer Buchhandlng das Antiquariat, in dem ausschließlch gebrauchte Bücher an- und verkauft werden. Ein Antiquariat ist oft hoch spezialisiert auf ein Thema oder Fachggebiet und hat eine hohe Kundenbindung.
Vertriebsform der Buchhandlung
Man kann Buchhandlungen auch nach deren Vertriebsform unterscheiden. Versandbuchhandlungen haben kein Ladengeschäft, sondern verschicken Bücher direkt an den Endverbraucher. Gerade das Internet hat hier vielen neue Möglichkeiten eröffnet. Häufig hat sich eine Versand-Buchhandlung auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert. Wer ausschließlich über das Internet seine Bücher anbietet, kann auch als Internet-Buchhandlung bezeichnet werden. In der Regel ist aber der Buchversand mit Bestellannahme per Internet eine Erweiterung eines schon bestehenden Geschäfts. In einer rein virtuellen Buchhandlung kann der Kunde zwar nicht das Erlebnis einer "echten" Buchhandlung erfahren, für einen zielgerichteten Kauf und eine umfassende Recherche bietet die Internet-Buchhandlung aber sehr oft beste Möglichkeiten.
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Der Verlagsbuchhandel, also der herstellende Buchhandel, umfasst alle Betriebe, die Bücher, Bilder, Landkarten, usw. produzieren. Man unterscheidet dabei in Allgemeinverlage, die mit ihren Erzeugnissen ein weites Spektrum an Themen abdecken und Fachverlage, die sich auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisieren.
Durch die fortschreitender Konzernbildung im Buchsektor gehören viele Verlage inzwischen zu einer Verlagsgruppe und veröffentlichen unter ihrem angestammten Namen, operieren oft aber nicht mehr eigenständig. Der Verlag besitzt die Rechte zur Produktion und zum Vertrieb der von ihm verlegten Buchtitel. Bei der Annahme eines Manuskriptes kommt es zum Vertrag mit dem Autor, bei dem er als Urheber das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Nutzung gegen ein vereinbartes Honorar an den Verlag überträgt. Im Gegenzug verpflichtet sich der, zu drucken, zu verbreiten und zu werben. Bei der Herstellung des Buches legt der Verlag den Buchtitel fest. Er bestimmt auch in der Verlagsherstellung die äußere Gestaltung wie Typografie, Einband und Schutzumschlag und setzt den gebundenen Ladenpreis im Rahmen der gesetzlichen Buchpreisbindung fest.
Verlagsvertreter vermitteln die Produkte der Verlage an die Buchhandlungen. Die Bestellungen laufen heute jedoch seltener über sie sondern vielmehr über direkten Datenaustausch. Verlagsvertreter können fest angestellte Reisende eines Verlags sein oder selbständige Handelsvertreter eines oder mehrerer nicht konkurrierender Verlage. Die Bedeutung des Berufs ist in der Branche aber rückläufig.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Handbuch Erste Hilfe Fachzeitschrift Hämatologie Fachbuchhandlung Gynäkologie Fachbuch Geburtshilfe Lehrbuch Ernährungswissenschaft Dokumentation Geriatrie Buchhandlung Diätetik Fachbücher Chiropraktik Fachartikel Dermatologie Fachzeitschrift Handchirurgie Dokumentation Gerichtsmedizin Lehrbuch Endokrinologie Fachbuchhandlung Diabetologie Fachbuch Gastroenterologie Fachliteratur Forensische Medizin Fachliteratur Gefäßchirurgie Fachartikel Hals-Nasen-Ohren Handbuch Genetik Buchhandlung Gesichtschirurgie Fachbücher Chirotherapie
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| Begriffserklärung |
Periodikum
Mit Periodikum wird ein in der Regel regelmäßig erscheinendes Druckwerk bezeichnet. Bei einem Periodikum wird im Gegensatz zur Monografie der Inhalt entweder auf mehrere Ausgaben verteilt oderin jeder Ausgabe mehrere Themen eher kurz angerissen. Hauptmerkmal von einem Periodikum ist natürlich seine Periodizität.
Die Periodizität bei Zeitschriften bezeichnet das regelmäßige Erscheinen einer Publikation. Im Printbereich gibt es dafür klare Regelungen. So muss eine Tageszeitung mindestens fünfmal (in den meisten Fällen sechsmal) in der Woche, eine Sonntagszeitung jeden Sonntag und eine Zeitschrift mindestens viermal im Jahr erscheinen. Die Publizität ist sowohl bei den Zeitschriften als auch bei den Zeitungen, im Gegensatz zur Universalität und Aktualität, relevant. Redaktionen müssen sich somit auf ein Erscheinen in regelmäßigen Abständen einstellen.
Die Periodizität einer Zeitschrift kann unter anderem wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich sein. Dies wird für eine Zeitschrift immer klar festgelegt und der Leserschaft auch mitgeteilt. Eine beliebige Erscheinungsweise wird dem Erfolg des Periodikum sicher abträglich. Die Summe der Ausgaben einer bestimmten Zeitschrift, die innerhalb eines Jahres erschienen sind, wird als Jahrgang bezeichnet. Die Zählung beginnt dabei heute meist zu Jahresbeginn im Januar.
Die Jahrgangszählung bei einem Periodikum kann unter anderem aus politischen Überlegungen heraus erfolgen, wie zum Beispiel beim Deutschen Ärzteblatt. Beispiele für Periodika sind Monatshefte, Quartalsschriften, regelmäßig erscheinende Zeitschriftenreihen, Zeitschriften, Magazine, Wochenzeitungen, Bulletins, Rundbriefe, Jahrbücher und Almanache.
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