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Fachartikel Chirotherapie  
 

Chirotherapie

Bei der Chirotherapie, die von manchen auch Manuelle Medizin genannt wird, ist eine medizinische Behandlungsform, bei der es um die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken geht. Bei der Chirotherapie geht es um die Wiederherstellung von Beweglichkeit, die in Folge von Gelenkfehlstellungen eingeschränkt war.

Methoden der Chirotherapie

Mit Hilfe der Chirotherapie ist es möglich, eingeschränkt bewegliche Gelenke zu mobilisieren. Bei einer im Sinne der Chirotherapie mobilisierenden Behandlung wird die Beweglichkeit der Gelenke durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen verbessert. Bei der "Manipulation" geht man davon aus, dass eine sehr schnell ausgeführte und kurze Bewegung mit wenig Kraft oft zu einer sofortigen, vollständigeren Wiederherstellung der Beweglichkeit führen kann. Behandlungen in dieser Weise an der Wirbelsäule sollten nur vom entsprechend ausbebildeten Arzt (Chirotherapie) oder von einem spezialisierten Heilpraktiker (Chiropraktik) durchgeführt werden.

Stellung der Chirotherapie

Das Behandlungsgebiet Chirotherapie wird als Zusatzbezeichnung von den Ärztekammern nur an Ärzte vergeben, die über ihr schulmedizinisches Studium hinaus eine Ausbildung in Chirotherapie absolviert haben. Nur Ärzte mit diesem Nachweis dürfen auf ihrem Praxisschild das Wort "Chirotherapie" führen. Wenn Heilpraktiker diese manuelle Therapie anwenden, bezeichnen sich zumeist als Chiropraktiker oder Chiropraktoren. Während es in den USA für die Chirotherapie ein richtiges Studium gibt, kann manm sich in Deutschland schon Chiropraktiker nennen, wenn man nur ein Wochenendseminar besucht hat.


 

Fachartikel

Ein Fachartikel ist eine wissenschaftliche Publikation in der Regel als schriftliche Arbeit von einem oder mehreren Autoren. Veröffentlicht werden Fachartikel zumeist von einem Wissenschaftsverlag, der sich auf das jeweilige Fachgebiet auch spezialisiert hat.

Wissenschaftliche Fachartikel unterliegen einem sog. "Peer Review", das heißt andere Wissenschaftler überprüfen die Publikation auf deren Korrektheit und Relevanz. Dadurch kann es vorkommen, dass zwischen der Einreichung und der effektiven Publikation des Fachartikel mehrere Monate liegen können. Ein weiterer Mechanismus zur Gewährleistung einer hohen Qualität ist der Umstand, dass es Autoren in der Regel nicht gestattet, einen Fachartikel oder eine Publikation nachträglich zurückzuziehen – so dass der negative Ruf, der mit einer nicht korrekt geleisteten Arbeit verbunden ist, kaum zu löschen ist.

Fachartikel: Eine Arbeit von vielen

Nur sechs der über siebenhundert im Jahre 2008 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Fachartikel stammen von Einzelautoren. Dies ist nur ein Beispiel, dass den allgemeinen Trend verdeutlicht. Viele Fachartikel sind aber auch thematisch so komplex, dass es von daher schon sinnvoll erscheint, dass mehrere Fachleute an deren Erstellung arbeiten. Diese Entwicklung zeigt aber auch sehr eindrucksvoll, dass wissenschaftliche Forschung heutzutage vorwiegend durch gemeinschaftliche Anstrengung und Kooperation von häufig international zusammengesetzten Teams durchgeführt wird.

Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse oder Fachartikel kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Man unterscheidet dabei vor allem zwischen selbständigen Publikationen (Monografie) und unselbstständigen Publikationen (Aufsatz, Artikel, Bericht usw.)


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Der Verlagsbuchhandel, also der herstellende Buchhandel, umfasst alle Betriebe, die Bücher, Bilder, Landkarten, usw. produzieren. Man unterscheidet dabei in Allgemeinverlage, die mit ihren Erzeugnissen ein weites Spektrum an Themen abdecken und Fachverlage, die sich auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisieren.

Durch die fortschreitender Konzernbildung im Buchsektor gehören viele Verlage inzwischen zu einer Verlagsgruppe und veröffentlichen unter ihrem angestammten Namen, operieren oft aber nicht mehr eigenständig. Der Verlag besitzt die Rechte zur Produktion und zum Vertrieb der von ihm verlegten Buchtitel. Bei der Annahme eines Manuskriptes kommt es zum Vertrag mit dem Autor, bei dem er als Urheber das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Nutzung gegen ein vereinbartes Honorar an den Verlag überträgt. Im Gegenzug verpflichtet sich der, zu drucken, zu verbreiten und zu werben. Bei der Herstellung des Buches legt der Verlag den Buchtitel fest. Er bestimmt auch in der Verlagsherstellung die äußere Gestaltung wie Typografie, Einband und Schutzumschlag und setzt den gebundenen Ladenpreis im Rahmen der gesetzlichen Buchpreisbindung fest.

Verlagsvertreter vermitteln die Produkte der Verlage an die Buchhandlungen. Die Bestellungen laufen heute jedoch seltener über sie sondern vielmehr über direkten Datenaustausch. Verlagsvertreter können fest angestellte Reisende eines Verlags sein oder selbständige Handelsvertreter eines oder mehrerer nicht konkurrierender Verlage. Die Bedeutung des Berufs ist in der Branche aber rückläufig.



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