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Fachartikel Manuelle Medizin  
 

Manuelle Medizin

Die Manuelle Medizin oder Chirotherapie ist in Deutschland eine ärztliche Zusatzbezeichnung. Fachärzte können beide Begriffe wahlweise oder in Kombination führen. In Deutschland ist die Manuelle Medizin die medizinische Disziplin, bei der unter Nutzung der theoretischen Grundlagen, Kenntnisse und Verfahren aller medizinischer Gebiete die Befundaufnahme am Bewegungssystem sowie die Behandlung ihrer Funktionsstörungen mit der Hand unter präventiver, kurativer und rehabilitativer Zielsetzung erfolgt. Diagnostik und Therapie beruhen auf biomechanischen und neurophysiologischen Prinzipien. Sie umfasst im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes die interdisziplinäre Anwendung ihrer diagnostischen und therapeutischen Techniken zur Erkennung und Behandlung gestörter Funktionen des Bewegungssystems und der davon ausgehenden Beschwerden. Dabei finden auch Verkettungen von Funktionsstörungen innerhalb des Bewegungssystems, vertebroviszeral, viszerovertebral und viszerokutan sowie psychosomatische Einflüsse ihre angemessene Berücksichtigung.

Die Manuelle Therapie ist der von Physiotherapeuten durchgeführte Teil der Manuellen Medizin. Eine Manuelle Therapie wird auf Anordnung bzw. Verordnung des Arztes von den Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung in Manueller Therapie durchgeführt, sie beinhaltet Befunderhebung und Behandlungstechniken.

Weitere Fachbegriffe aus der Manuellen Medizin

1.) Chiropraktik (engl. Chiropractic) wurde von D.D. Palmer, einem Gemischtwarenhändler aus den USA erfunden. Es handelt sich dabei um eine Handgrifftechnik, welche in Deutschland von Nichtärzten mit unterschiedlicher Ausbildung ausgeübt wird. In den USA, Australien und weiteren Ländern gibt es allerdings einen Studierngang mit dem Abschluß "Doktor der Chiropraktik". Eine überlegene Wirksamkeit der Chiropraktik im Vergleich zu anderen Therapieformen wird daher in Deutschland gerne kritisch diskutiert.

2.) Osteopathie ist eine der Wurzeln der Manuellen Medizin, wie sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt wurde. Man versteht darunter die von A. T. Still in den USA in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts begründete Lehre, die mit verschiedenen Handgrifftechniken auf fast alle Lebensvorgänge des Körpers Einfluss nimmt. Viele der sogenannten osteopathischen Techniken sind wirksam anzuwenden und stehen auf neurophysiologisch nachvollziehbaren Denkmodellen. So sind sie zum Teil in die Manuelle Medizin eingeflossen. Andere Teile der Osteopathie fußen auf Erklärungsansätzen, die – wenigstens bisher – mit den Inhalten moderner naturwissenschaftlicher Forschung nicht zur Deckung zu bringen sind. Verschiedene unterschiedlich qualifizierte Lehrinstitutionen verleihen verschiedenste Zertifikate und Diplome.


 

Fachartikel

Ein Fachartikel ist eine wissenschaftliche Publikation in der Regel als schriftliche Arbeit von einem oder mehreren Autoren. Veröffentlicht werden Fachartikel zumeist von einem Wissenschaftsverlag, der sich auf das jeweilige Fachgebiet auch spezialisiert hat.

Wissenschaftliche Fachartikel unterliegen einem sog. "Peer Review", das heißt andere Wissenschaftler überprüfen die Publikation auf deren Korrektheit und Relevanz. Dadurch kann es vorkommen, dass zwischen der Einreichung und der effektiven Publikation des Fachartikel mehrere Monate liegen können. Ein weiterer Mechanismus zur Gewährleistung einer hohen Qualität ist der Umstand, dass es Autoren in der Regel nicht gestattet, einen Fachartikel oder eine Publikation nachträglich zurückzuziehen – so dass der negative Ruf, der mit einer nicht korrekt geleisteten Arbeit verbunden ist, kaum zu löschen ist.

Fachartikel: Eine Arbeit von vielen

Nur sechs der über siebenhundert im Jahre 2008 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Fachartikel stammen von Einzelautoren. Dies ist nur ein Beispiel, dass den allgemeinen Trend verdeutlicht. Viele Fachartikel sind aber auch thematisch so komplex, dass es von daher schon sinnvoll erscheint, dass mehrere Fachleute an deren Erstellung arbeiten. Diese Entwicklung zeigt aber auch sehr eindrucksvoll, dass wissenschaftliche Forschung heutzutage vorwiegend durch gemeinschaftliche Anstrengung und Kooperation von häufig international zusammengesetzten Teams durchgeführt wird.

Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse oder Fachartikel kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Man unterscheidet dabei vor allem zwischen selbständigen Publikationen (Monografie) und unselbstständigen Publikationen (Aufsatz, Artikel, Bericht usw.)


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.

Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.



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