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| Fachbuchhandlung Gerichtsmedizin |
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Gerichtsmedizin
Für die Gerichtsmedizin gibt es gleich mehrere alternative Bezeichnungen. Dazu ghören zum Beispiel Rechtsmedizin, Forensische Medizin, Gerichtliche Medizin. Die Gerichtsmedizin umfasst die Beurteilung medizinischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse für die Rechtspflege sowie die Vermittlung arztrechtlicher und ethischer Kenntnisse für die Ärzteschaft.
Aufgaben der Gerichtsmedizin
Die Aufgaben der Gerichtsmedizin sind die Leichenschau bei außergewöhnlichen Todesfällen, die Toxikologie bei Vergiftungen und die Drogenforschung und –Diagnostik zum Beiswpiel bei Alkoholkonsum. Zur Gerichtsmedizin gehört aber auch die Molekularbiologie zum Beispiel bei der DNA-Bestimmung sowie die Verkehrspsychologie. Zu den Aufgaben der Gerichtsmedizin gehören außerden die Erstellung von Gutachten bei Behandlungsfehlern oder zur Beurteilung von Verletzungen.
Vielfach werden Gerichtsmediziner und Pathologen verwechselt, woran Fernsehkrimis nicht ganz unschuldig sind. Das ist aber nicht ganz korrekt. Obduktionen werden zwar auch von Pathologen durchgeführt, sie dienen aber nur der Abklärung der Todesursache, wenn Patienten z.B. im Krankenhaus verstorben sind und wenn eine unnatürliche Todesursache vorher ausgeschlossen werden konnte. Die Gerichtsmedizin wird dagegen im Auftrag der Staatsanwaltschaft tätig. Die Leichenöffnung dient bei der Gerichtsmedizin der Klärung gleich mehrerer Fragen:
- Todesart (natürlich oder nicht natürlich)
- Todeszeitpunkt
- Todesursache
- Identität des Opfers, falls diese nicht geklärt ist
Wenn die Gerichtsmedizin von der Staatsanwaltschaft beauftragt wird, übernimmt tritt sie in der Funktion des Sachverständigen auf.
Geschichte der Gerichtsmedizin
Die erste systematische Ausarbeitung zur Gerichtsmedizin sind die Questiones medico-legales des römischen Arztes Paolo Zacchia. In Zürich ließ der Stadtrat seit dem 16. Jahrhundert verletzte oder getötete Personen regelmäßig durch dafür bestellte Chirurgen besichtigen. Im 19. Jahrhundert legten Johann Ludwig Casper, Ambroise Tardieu und Carl Liman die Fundamente für die moderne Gerichtsmedizin als empirisch fundierte Wissenschaft.
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Fachbuchhandlung
Eine Fachbuchhandlung hat zum Ziel den Vertrieb von Verlagsprodukten. In Deutschland gibt es zurzeit ungefähr 8.000 Buchhandlungen, die zusammen in etwa 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr machen.. Nur die wenigsten stationären Buchhandlungen haben sich dabei auf ein einzelnes Fachgebiet spezialisiert. Die spezialisierte Fachbuchhandlung konzentriert sich auf ein fachlich orientiertes Publikum, wie zum Beispiel Mediziner, Pharmazeuten und Studenten dieser Berufe. Eine Fachbuchhandlung führt ein in der Regel sehr spezialisiertes Sortiment und bietet für seine Kunden entsprechende Dienstleistung an.
Häufig findet man eine Fachbuchhandlung in der Nähe einer Universität. Das Angebot an Fachliteratur ist dabei eng an das jeweilige Lehrangebot der Hochschule angepaßt. In der Vergangenheit wurden von einer Fachbuchhandlung in Uni-Nähe in der Regel auch Publikationen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen der Universität vertrieben.
Vertriebsarten der Fachbuchhandlung
Man kann Fachbuchhandlungen nach deren Vertriebswegen unterscheiden. Neben dem stationären Geschäft sind hier vor allem Versand-Fachbuchhandlungen zu nennen. Diese Art von Fachbuchhandlung vertreiben Bücher per Postversand. Die Bestellungen werden telefonisch, per Fax und vermehrt über das Internet entgegen genommen. Das Internet bietet der Fachbuchhandlung die Möglichkeit, die Kunden umfassend über das Angebot an Büchern zu informieren und weitere Kaufempfehlungen zu geben. Für gewöhnlich ist der Buchversand mit Bestellannahme per Internet nur eine Erweiterung für eine Fachbuchhandlung.
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Hintergrundinformationen zur Buchpreisbindung
Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung (§ 5 Buchpreisbindungsgesetz) im Buchhandel für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet" (BuchPrG § 2).
Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden (BuchPrG § 3). Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung. Verschiedene europäische Staaten haben ein Gesetz zur Buchpreisbindung, etwa Frankreich. Die Rechtslage in Österreich ist weitgehend identisch mit der deutschen.
In der Schweiz wurden die Buchpreise nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben, sondern durch eine privatrechtliche Vereinbarung der Verlage und Buchhändler (sog. Sammelrevers). Diese Vereinbarung stand im Widerspruch zum Kartellgesetz. Die Buchpreisbindung fiel im Mai 2007, nachdem das Bundesgericht die Einschätzung der Wettbewerbskommission bestätigt hatte und der Bundesrat hat eine Ausnahme für ein Kartell abgelehnt.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Fachbuch Nephrologie Lehrbuch Mikrochirurgie Fachartikel Onkologie Fachbuch Neonatologie Dokumentation Neuropädiatrie Fachbücher Labormedizin Fachartikel Nuklearmedizin Fachzeitschrift Lungenheilkunde Handbuch Neurochirurgie Dokumentation Mikrobiologie Fachbuchhandlung Notfallmedizin Buchhandlung Neuroradiologie Fachbücher Ophthalmologie Fachzeitschrift Laboratoriumsmedizin Buchhandlung Medizinrecht Fachliteratur Neuraltherapie Fachliteratur Naturheilverfahren Handbuch Naturheilkunde Fachbuchhandlung Manuelle Medizin Lehrbuch Neurologie
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