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Hygiene
Die Hygiene ist die Lehre von der Verhütung von Infektionskrankheiten und der diesbezüglichen Erhaltung und Festigung der Gesundheit. Im engeren Sinn bezeichnet Hygiene alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation. In der Alltagssprache wird Hygiene auch an Stelle von Sauberkeit verwendet.
Geschichte der Hygiene
Die Hygiene war bereits im Römischen Reich verhältnismäßig weit entwickelt. Schon der römische Arzt Marcus Terentius Varro wusste, dass Krankheiten durch Mikroorganismen hervorgerufen werden können. Außerdem war bekannt, dass eine Quarantäne die Verbreitung von Infektionskrankheiten verhindern konnte.
Dagegen wurde bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Sauberkeit und Desinfektion in der Medizin nicht als notwendig angesehen. So wurden zum Beispiel die Operationsschürzen der Chirurgen praktisch nie gewaschen und waren deshalb schwarz, damit die eingetrockneten Blutflecken nicht so auffielen. Medizinische Instrumente wurden vor dem Gebrauch nicht gereinigt. Auch wurden nicht selten in Krankenhäusern die Wunden von verschiedenen Patienten nacheinander mit demselben Schwamm gereinigt.
Erst Ignaz Semmelweis gelang in den 1840er Jahren erstmals der Nachweis, dass eine Desinfektion die Übertragung von Krankheiten eindämmen kann. Als Assistenzarzt in der Wiener Klinik für Geburtshilfe untersuchte er, warum in der einen Abteilung, in der Medizinstudenten lernten, die Sterberate durch Kindbettfieber deutlich größer war als in einer anderen Abteilung, in der ausschließlich Hebammenschülerinnen ausgebildet wurden. Er entdeckte die Klärung dieser Frage, als einer seiner Arztkollegen während einer Sektion von einem Studenten mit dem Skalpell verletzt wurde und wenige Tage später an Blutvergiftung verstarb, einer Krankheit mit ähnlichem Verlauf wie das Kindbettfieber. Semmelweis stellte fest, dass die an Leichensektionen beteiligten Mediziner Gefahr liefen, die Mütter bei der anschließenden Geburtshilfe zu infizieren. Da Hebammen-Schülerinnen keine Sektionen durchführen, kam diese Art der Infektion in dieser zweiten Abteilung des Krankenhauses praktisch nie vor. Semmelweis wies in Folge dieser Entdeckung seine Studenten an, sich vor der Untersuchung der Mütter die Hände mit Chlorkalk zu desinfizieren. Diese wirksame Maßnahme senkte die Sterberate von 12,3 % auf nur noch 1,3 %. Diese Erkenntnis und das daraus resultierende hygienische Vorgehen stieß bei anderen Ärzten und Studenten auf heftigen Widerstand. Sie wollten nicht wahr haben, dass sie selbst die Infektionen übertrugen und so für den Tod vieler Menschen verantwortlich waren.
Sir Joseph Lister, ein Chirurg aus Schottland, verwendete für die Hygiene im OP erfolgreich Karbol zur Desinfektion von Wunden. Er war zunächst sogar der Meinung, dass die Infektionen durch Erreger in der Luft verursacht würden. Er ordnete daher für eine Zeit lang an, während der Operation einen feinen Karbolnebel über dem Patienten zu versprühen. Er gab dies allerdings wieder auf, als man als sicher erkannte, dass Infektionen in erster Linie von den Händen der Chirurgen und deren Gegenständen ausgingen, die in Kontakt mit den Wunden kamen.
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Fachbuchhandlung
Eine Fachbuchhandlung hat zum Ziel den Vertrieb von Verlagsprodukten. In Deutschland gibt es zurzeit ungefähr 8.000 Buchhandlungen, die zusammen in etwa 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr machen.. Nur die wenigsten stationären Buchhandlungen haben sich dabei auf ein einzelnes Fachgebiet spezialisiert. Die spezialisierte Fachbuchhandlung konzentriert sich auf ein fachlich orientiertes Publikum, wie zum Beispiel Mediziner, Pharmazeuten und Studenten dieser Berufe. Eine Fachbuchhandlung führt ein in der Regel sehr spezialisiertes Sortiment und bietet für seine Kunden entsprechende Dienstleistung an.
Häufig findet man eine Fachbuchhandlung in der Nähe einer Universität. Das Angebot an Fachliteratur ist dabei eng an das jeweilige Lehrangebot der Hochschule angepaßt. In der Vergangenheit wurden von einer Fachbuchhandlung in Uni-Nähe in der Regel auch Publikationen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen der Universität vertrieben.
Vertriebsarten der Fachbuchhandlung
Man kann Fachbuchhandlungen nach deren Vertriebswegen unterscheiden. Neben dem stationären Geschäft sind hier vor allem Versand-Fachbuchhandlungen zu nennen. Diese Art von Fachbuchhandlung vertreiben Bücher per Postversand. Die Bestellungen werden telefonisch, per Fax und vermehrt über das Internet entgegen genommen. Das Internet bietet der Fachbuchhandlung die Möglichkeit, die Kunden umfassend über das Angebot an Büchern zu informieren und weitere Kaufempfehlungen zu geben. Für gewöhnlich ist der Buchversand mit Bestellannahme per Internet nur eine Erweiterung für eine Fachbuchhandlung.
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Fachliteratur Plastische Chirurgie Lehrbuch Proktologie Fachbücher Pulmologie Dokumentation Psychiatrie Lehrbuch Perinatologie Fachbuch Phlebologie Fachzeitschrift Onkologie Fachartikel Orthopädie Fachbücher Radiologie Buchhandlung Pathologie Fachbuch Physiotherapie Buchhandlung Pädiatrie Handbuch Pflegeberufe Fachzeitschrift Ophthalmologie Fachbuchhandlung Psychosomatik Fachliteratur Pharmakologie Fachartikel Psychotherapie Handbuch Pneumologie Dokumentation Psychologie Fachbuchhandlung Osteoporose
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