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| Fachbuchhandlung Pädiatrie |
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Pädiatrie
Die Pädiatrie wird in Deutschland auch gerne vielsagender Kinderheilkunde genannt. Die Pädiatrie ist die Lehre von der Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus, seiner Erkrankungen und ihrer Behandlung. Im offiziellen Sprachgebrauch ist der Begriff Pädiatrie zumindest in Deutschland mittlerweile abgelöst worden durch die Bezeichnung Kindemedizin.
Die Pädiatrie oder Kindermedizin erstreckt sich über alle Teilgebiete der klinischen Medizin. Da es sich bei den Patienten um junge im Wachstum befindliche Menschen dreht, gilt in der Pädiatrie eine besonders starke Betonung auf die Methoden der präventiven Medizin.
In der Fassung vom 30. Januar 2008 erlaubt die Weiterbildungsordnung der Ärztekammer im Bereich Pädiatrie vier Schwerpunktkompetenzen für Kinderediziner:
- Kinderhämatologie und -onkologie - befasst sich mit den Blut- und Krebserkrankungen beim Kind
- Kinderkardiologie - Diagnostik und nicht-operative Behandlung der angeborenen Herzfehler, der erworbenen Herzfehler, der Herzrhythmusstörungen und der Herzmuskelerkrankungen
- Neonatologie - Versorgung von Frühgeborenen und erkrankten Neugeborenen. Intensivmedizinisch ausgerichtetes Teilgebiet (siehe auch Perinatologie, Perinatalzentrum).
- Neuropädiatrie - Diagnostik und Behandlung der Erkrankungen des kindlichen Nervensystems
Außerdem sieht die Weiterbildungsordnung in Deutschland eine große Anzahl von Zusatzschulungen vor, von denen sechs eine abgeschlossene Ausbildung zum Kinder- und Jugendmediziner voraussetzen:
- Kinder-Pneumologie - befasst sich mit den kindlichen Lungenerkrankungen, in erster Linie dem Asthma
- Kinder-Gastroenterologie - Diagnostik und nicht-operative Behandlung der Erkrankungen im Verdauungssystem
- Kinder-Nephrologie - zuständig für Nierenerkrankungen, soweit keine Operation nötig ist
- Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie - befasst sich mit den Erkrankungen des kindlichen Hormonsystems und der Betreuung zuckerkranker Kinder
- Kinder-Orthopädie- Störungen und Erkrankungen im kindlichen Bewegungsapparat
- Kinder-Rheumatologie - Diagnostik und Behandlung der chronischen und entzündlichen Krankheiten des Bewegungssystems
Ein weiteres eng an die Pädiatrie bzw. Kindermedizin gekoppeltes Fach ist die Humangenetik, die einen wesentlichen Beitrag in der Diagnostik erblicher Erkrankungen liefert. Viele Kinder- und Jugendärzte führen die Zusatzbezeichnung "Humangenetik", die aber nicht allein auf die Gruppe der Kinder- und Jugendmediziner begrenzt ist. Die Pädiatrie ist ein nicht-operierendes Fachgebiet der Medizin. Daher sind moderne Einrichtungen der Kindermedizin mit operativen Fachgruppen vernetzt. Die Kinderchirurgie ist wie die Kinderpsychiatrie ein eigenständiges Fach in der Medizin.
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Fachbuchhandlung
Eine Fachbuchhandlung hat zum Ziel den Vertrieb von Verlagsprodukten. In Deutschland gibt es zurzeit ungefähr 8.000 Buchhandlungen, die zusammen in etwa 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr machen.. Nur die wenigsten stationären Buchhandlungen haben sich dabei auf ein einzelnes Fachgebiet spezialisiert. Die spezialisierte Fachbuchhandlung konzentriert sich auf ein fachlich orientiertes Publikum, wie zum Beispiel Mediziner, Pharmazeuten und Studenten dieser Berufe. Eine Fachbuchhandlung führt ein in der Regel sehr spezialisiertes Sortiment und bietet für seine Kunden entsprechende Dienstleistung an.
Häufig findet man eine Fachbuchhandlung in der Nähe einer Universität. Das Angebot an Fachliteratur ist dabei eng an das jeweilige Lehrangebot der Hochschule angepaßt. In der Vergangenheit wurden von einer Fachbuchhandlung in Uni-Nähe in der Regel auch Publikationen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen der Universität vertrieben.
Vertriebsarten der Fachbuchhandlung
Man kann Fachbuchhandlungen nach deren Vertriebswegen unterscheiden. Neben dem stationären Geschäft sind hier vor allem Versand-Fachbuchhandlungen zu nennen. Diese Art von Fachbuchhandlung vertreiben Bücher per Postversand. Die Bestellungen werden telefonisch, per Fax und vermehrt über das Internet entgegen genommen. Das Internet bietet der Fachbuchhandlung die Möglichkeit, die Kunden umfassend über das Angebot an Büchern zu informieren und weitere Kaufempfehlungen zu geben. Für gewöhnlich ist der Buchversand mit Bestellannahme per Internet nur eine Erweiterung für eine Fachbuchhandlung.
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Hintergrundinformationen zum Buchhandel
Mit Buchhandel wird zum einen der Vertrieb von Büchern als solches aber auch das Geschäft, in dem man Bücher erwerben kann, bezeichnet. Die typische Vetriebsform von Büchern ist immer noch das Ladengeschäft, also vorrangig die Buchhandlung.
Im fachlichen Sprachgebrauch unterscheidet man zwischen herstellendem Buchhandel (Verlagsbuchhandel), Buchgroßhandel (Zwischenbuchhandel) und Bucheinzelhandel (Sortimentsbuchhandel). Bücher haben als Kulturgut eine Sonderstellung, die durch die Buchpreisbindung und den ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Bücher unterstützt wird.
Der verbreitende Buchhandel vermittelt neben Büchern auch andere Verlagserzeugnisse und begleitende Artikel wie Schreibwaren und Geschenkartikel. Der Buchhandel bündelt die Angebote vieler Verlage und deckt damit die vielfältige Nachfrage der Endverbraucher. Umgekehrt liefert er den Lieferanten aus Verlags- und Zwischenbuchhandel Informationen über Kundenbedürfnisse und Absatzzahlen. Der Sortimentsbuchhandel sorgt letztlich für das Zustandekommen eines geldwerten Handelsgeschäftes mit Forderungen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Handelsbranchen ist die Preissetzungsfunktion im deutschen Buchhandel aufgrund der Buchpreisbindung auf den Produzenten des Handelsguts – die Verlage – beschränkt.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Fachzeitschrift Dermatologie Fachbücher Histologie Dokumentation Gynäkologie Fachartikel Diätetik Buchhandlung Hals-Nasen-Ohren Fachliteratur Geriatrie Lehrbuch Gesichtschirurgie Buchhandlung Ernährungswissenschaft Fachbücher Herz-Kreislauferkrankung Handbuch Gastroenterologie Fachartikel Handchirurgie Fachbuchhandlung Endokrinologie Fachzeitschrift Diabetologie Fachbuchhandlung Hämatologie Handbuch Forensische Medizin Fachbuch Genetik Fachbuch Gefäßchirurgie Lehrbuch Gerichtsmedizin Dokumentation Erste Hilfe Fachliteratur Geburtshilfe
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| Begriffserklärung |
Periodikum
Mit Periodikum wird ein in der Regel regelmäßig erscheinendes Druckwerk bezeichnet. Bei einem Periodikum wird im Gegensatz zur Monografie der Inhalt entweder auf mehrere Ausgaben verteilt oderin jeder Ausgabe mehrere Themen eher kurz angerissen. Hauptmerkmal von einem Periodikum ist natürlich seine Periodizität.
Die Periodizität bei Zeitschriften bezeichnet das regelmäßige Erscheinen einer Publikation. Im Printbereich gibt es dafür klare Regelungen. So muss eine Tageszeitung mindestens fünfmal (in den meisten Fällen sechsmal) in der Woche, eine Sonntagszeitung jeden Sonntag und eine Zeitschrift mindestens viermal im Jahr erscheinen. Die Publizität ist sowohl bei den Zeitschriften als auch bei den Zeitungen, im Gegensatz zur Universalität und Aktualität, relevant. Redaktionen müssen sich somit auf ein Erscheinen in regelmäßigen Abständen einstellen.
Die Periodizität einer Zeitschrift kann unter anderem wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich sein. Dies wird für eine Zeitschrift immer klar festgelegt und der Leserschaft auch mitgeteilt. Eine beliebige Erscheinungsweise wird dem Erfolg des Periodikum sicher abträglich. Die Summe der Ausgaben einer bestimmten Zeitschrift, die innerhalb eines Jahres erschienen sind, wird als Jahrgang bezeichnet. Die Zählung beginnt dabei heute meist zu Jahresbeginn im Januar.
Die Jahrgangszählung bei einem Periodikum kann unter anderem aus politischen Überlegungen heraus erfolgen, wie zum Beispiel beim Deutschen Ärzteblatt. Beispiele für Periodika sind Monatshefte, Quartalsschriften, regelmäßig erscheinende Zeitschriftenreihen, Zeitschriften, Magazine, Wochenzeitungen, Bulletins, Rundbriefe, Jahrbücher und Almanache.
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Bestseller:
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