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Fachbuchhandlung Pulmologie  
 

Pulmologie

Das Pulmologie leitet sich vom lateinischen Wort pulmo - die Lunge – ab. Pulmologie ist jenes Teilgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit der Erkrankungen der Lunge beschäftigt. Die deutsche Bezeichnung für Pulmologie lautet daher auch Lungenheilkunde.

Die Pulmologie umfasst die Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten im Bereich der Lunge, der Bronchien, des Mittelfells und der Pleura. Nicht zur Pulmologie dirtekt gehören die Thoraxchirurgie als Teil der Chirurgie, die Bestrahlung von Lungentumoren als Teil der Radiologie und die Chemotherapie von Lungentumoren als Teil der Onkologie.

Häufige Krankheitsbilder der Pulmologie

  • Asthma bronchiale
  • Akute und chronische Bronchitis
  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)
  • Chronic obstructive pulmonary disease (chronische obstruktive Lungenerkrankung)
  • pulmonale Hypertonie
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Lungentuberkulose
  • Lungenembolie
  • Lungenfibrose
  • Mukoviszidose (zystische Fibrose)
  • Lungenemphysem (Blählunge)
  • Pleuritis (Rippenfellentzündung)
  • Schlafapnoe-Syndrom
  • Legionärskrankheit
  • Pleuraerguss

Häufige Untersuchungsmethoden der Pulmologie

  • Röntgenbild der Lunge
  • Computertomografie (CT) der Lunge
  • Ultraschall der Pleura und Lunge
  • Bronchoskopie
  • Anamneseerhebung
  • Auskultation von Herz und Lunge
  • Spirometrie
  • Lungenfunktionstest
  • Pleurapunktion
  • Lungenszintigrafie
  • Thorakoskopie
  • Blutgasanalyse
  • Spiroergometrie
  • Allergietestung



 

Fachbuchhandlung

Eine Fachbuchhandlung hat zum Ziel den Vertrieb von Verlagsprodukten. In Deutschland gibt es zurzeit ungefähr 8.000 Buchhandlungen, die zusammen in etwa 10 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr machen.. Nur die wenigsten stationären Buchhandlungen haben sich dabei auf ein einzelnes Fachgebiet spezialisiert. Die spezialisierte Fachbuchhandlung konzentriert sich auf ein fachlich orientiertes Publikum, wie zum Beispiel Mediziner, Pharmazeuten und Studenten dieser Berufe. Eine Fachbuchhandlung führt ein in der Regel sehr spezialisiertes Sortiment und bietet für seine Kunden entsprechende Dienstleistung an.

Häufig findet man eine Fachbuchhandlung in der Nähe einer Universität. Das Angebot an Fachliteratur ist dabei eng an das jeweilige Lehrangebot der Hochschule angepaßt. In der Vergangenheit wurden von einer Fachbuchhandlung in Uni-Nähe in der Regel auch Publikationen in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen der Universität vertrieben.

Vertriebsarten der Fachbuchhandlung

Man kann Fachbuchhandlungen nach deren Vertriebswegen unterscheiden. Neben dem stationären Geschäft sind hier vor allem Versand-Fachbuchhandlungen zu nennen. Diese Art von Fachbuchhandlung vertreiben Bücher per Postversand. Die Bestellungen werden telefonisch, per Fax und vermehrt über das Internet entgegen genommen. Das Internet bietet der Fachbuchhandlung die Möglichkeit, die Kunden umfassend über das Angebot an Büchern zu informieren und weitere Kaufempfehlungen zu geben. Für gewöhnlich ist der Buchversand mit Bestellannahme per Internet nur eine Erweiterung für eine Fachbuchhandlung.


 

Hintergrundinformationen zur Buchpreisbindung

Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung (§ 5 Buchpreisbindungsgesetz) im Buchhandel für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet" (BuchPrG § 2).

Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden (BuchPrG § 3). Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung. Verschiedene europäische Staaten haben ein Gesetz zur Buchpreisbindung, etwa Frankreich. Die Rechtslage in Österreich ist weitgehend identisch mit der deutschen.

In der Schweiz wurden die Buchpreise nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben, sondern durch eine privatrechtliche Vereinbarung der Verlage und Buchhändler (sog. Sammelrevers). Diese Vereinbarung stand im Widerspruch zum Kartellgesetz. Die Buchpreisbindung fiel im Mai 2007, nachdem das Bundesgericht die Einschätzung der Wettbewerbskommission bestätigt hatte und der Bundesrat hat eine Ausnahme für ein Kartell abgelehnt.



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