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| Fachzeitschrift Diabetologie |
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Diabetologie
Die Diabetologie beschäfftigt sich mit der Zuckerkrankheit. Die Diabetes mellitus ist dabei die Bezeichnung für eine ganze Reihe von Stoffwechselerkrankungen. Das Hauptsymptom ist dabei die Ausscheidung von Zucker im Urin. In der Antike wurde daher auch für die Diagnose eine Geschmacksprobe des Urins vorgenommen.
Diabetologie ist mittlerweile in der Fachsprache ein Sammelbegriff für alle möglichen Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist. Die Ursache hierfür ist entweder ein Insulinmangel des Patienten oder eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz). Die Diabetologie unterscheidet daher je nach Ursache verschiedene Diabetestypen, die jedoch durchaus auch Gemeinsamkeiten aufweisen.
Der Verdauungsapparat des Menschen wandelt die in der Nahrung befindlichen Kohlenhydrate, die zum Beispiel Zucker, Brot und anderen Getreideprodukten enthalten sind, zu Glukose (Traubenzucker) um. Über die Darmwand werden diese Glucose in das Blut übertragen und dann im gesamten Körper verteilt.
Die Bauchspeicheldrüse erzeugt Insulin. Das Hormon Insulin steigert bei Muskel- und Fettzellen die Durchlässigkeit der Zellmembranen für Glukose. In den Zellen werden schließlich die Glukose zur Energiegewinnung verbrannt. Insulin bewirkt auch die Glukoseaufnahme in die Leberzellen, die sie in Form von Glykogen speichern. Der Blutzuckerspiegel steigt in der Verdauungsphase an und wird darauf bis zu zwei Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme einigermaßen konstant gehalten. Selbst in langen Phasen ohne Nahrungsaufnahme kann der Blutzuckerspiegel auf normalem Niveau verbleiben. Dafür sorgt vor allem die Leber.
Wenn die Insulin produzierenden ß-Zellen nicht ausreichend arbeiten, verhindert dies sowohl die Aufnahme von Blutzucker in das Gewebe. Außerdem wird die Zuckerneubildung in der Leber gehemmt. Die Leber kann unter diesen Bedingungen täglich bis zu 500 Gramm Traubenzucker neu produzieren. Das erklärt auch das Ansteigen des Blutzuckerspiegels beim Diabetiker unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Beim Diabetes mellitus kann keine Glukose in die Zellen aufgenommen werden, sondern die Glukose verbleibt im Blut und die Traubenzuckerneubildung in der Leber verläuft ungebremst, was beides zu einem Blutzuckeranstieg führt.
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Fachzeitschrift
Eine Fachzeitschrift ist eine regelmäßige erscheinende Publikation, die sich überwiegend mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet befasst und sich an berufsmäßig interessierte Leser wendet. Die Zielgruppe ist in der Regel fachlich eindeutig orientiert und daher äußerst homogen. Eine Fachzeitschrift dient der beruflichen und fachlichen Information und Weiterbildung. Eine Fachzeitschrift vermitteln fundiertes Fachwissen, eine Untergruppe stellt die Wissenschaftliche Fachzeitschrift dar. Die erste Fachzeitschrift wurde schon im frühen 18. Jahrhundert veröffentlicht.
Eine Fachzeitschrift erscheint in regelmäßigen, periodischen Abständen. Sie informiert im Unterschied zu einer Monografie zeitnah und aktuell. Fachzeitschriften und ihre Verlage sind in der zuständigen Abteilung Fachpresse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert.
Im Jahre 2005 waren über 3.600 Titel verschiedene Fachzeitschriften in Deutschland erhältlich. Die Gesamtauflage betrug über 15 Millionen Exemplare. Neun von zehn Fachzeitschriften werden per Abonnement bezogen. Die meisten Fachzeitschriften werden in den Fachgebieten Medizin und Naturwissenschaften angeboten. Aber auch für die Bereiche Dienstleistung, Handel, Wirtschaft und Handwerk gibt es zahlreiche regelmäßige Publikationen.
Fachverlage und Redaktionen von Fachzeitschriften sind häufig recht klein und haben nur wenige Mitarbeiter. Zu den auflagenstärksten zählen das "Deutsches Ärzteblatt", "Deutscher Ärzte-Verlag" sowie die "Lebensmittel Zeitung".
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Hintergrundinformationen zur Buchpreisbindung
Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung (§ 5 Buchpreisbindungsgesetz) im Buchhandel für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet" (BuchPrG § 2).
Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden (BuchPrG § 3). Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung. Verschiedene europäische Staaten haben ein Gesetz zur Buchpreisbindung, etwa Frankreich. Die Rechtslage in Österreich ist weitgehend identisch mit der deutschen.
In der Schweiz wurden die Buchpreise nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben, sondern durch eine privatrechtliche Vereinbarung der Verlage und Buchhändler (sog. Sammelrevers). Diese Vereinbarung stand im Widerspruch zum Kartellgesetz. Die Buchpreisbindung fiel im Mai 2007, nachdem das Bundesgericht die Einschätzung der Wettbewerbskommission bestätigt hatte und der Bundesrat hat eine Ausnahme für ein Kartell abgelehnt.
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