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Fachzeitschrift Naturheilverfahren  
 

Naturheilverfahren

Unter der Bezeichnung Naturheilverfahren werden eine ganze Reihe von Heilmethoden zusammengefasst, die alle gemein haben, dass sie die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren sollen. Neben den natürlichen Elementen wie Licht, Luft und Wasser, kommen vor allem eine gesunde Ernährung und "natürliche" Arzneimittel, die in erster Linie aus Heilpflanzen gewonnen werden, zum Einsatz.

Naturheilverfahren muss man heute vorrangig zum Bereich der Alternativmedizin und im engeren Sinne zur Komplementärmedizin gerechnet werden. Bisweilen kommt es gar zum Kampf der Ansichten zwischen den Vertretern der Naturheilverfahren und der wissenschaftlich fundierten Schulmedizin.

Zu den klassischen Naturheilverfahren zählen:
  • Phytotherapie (Einsatz von Pflanzenwirkstoffen)
  • Bewegungstherapie
  • Diätetik (Unterstützung einer Behandlungen durch gesunde Kost und eine angepasste Diät)
  • Homöopathie
  • Hydrotherapie und Balneotherapie (Wasseranwendungen)
  • Anthroposophische Medizin
  • Ayurvedische Medizin
  • Traditionelle Chinesische Medizin
Die meisten Naturheilverfahren haben einen so genannten ganzheitlichen Ansatz. Bei einer Krankheit ist in der Regel die Harmonie des gesamten Organismus gestört und ofttmals ist diese Störung auch Ursache der Beschwerden. Den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist daher das Ziel vieler Naturheilverfahren. Oftmals geht es nicht nur um die Behandlung des Körpers, sondern auch die von Seele und Geist.

Naturheilverfahren, die sich bis heute gehalten haben sind zum Beispiel die Hydrotherapie, die auf die Heilwirkungen des Wassers vertraut. Johann Schroth kombinierte Wasseranwendungen mit Fasten und nannte dies Schrothkur. Die durch den Pfarrer Sebastian Kneipp populär gewordene Form der Hydrotherapie (Kneipp-Kur oder auch Kneipp-Medizin genannt) gab allerdings das Prinzip der Arzneilosigkeit auf. Der bayerische Militärarzt Lorenz Gleich definierte im 19. Jahrhundert den Begriff "Naturheilkunde" als eine Sammelbezeichnung für die Naturinstinktlehre, das heißt für ein instinktiv richtig geleitetes Verhalten des Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Einige Ärzte wie August Bier setzten sich für eine Überwindung des immer weiter wachsenden Gräben des Misstrauens zwischen Naturheilkunde und wissenschaftlicher Schulmedizin ein. Fakt ist aber, dass heutzutage viele Schulmediziner verärgert reagieren, wenn sich ihre Patienten den Naturheilverfahren zuwenden. Wenn aber das Wohl des Patienten das Ziel ist, müssen beide Ansätze berücksichtigt werden.



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Lehrbuch Naturheilverfahren

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Fachzeitschrift

Eine Fachzeitschrift ist eine regelmäßige erscheinende Publikation, die sich überwiegend mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet befasst und sich an berufsmäßig interessierte Leser wendet. Die Zielgruppe ist in der Regel fachlich eindeutig orientiert und daher äußerst homogen. Eine Fachzeitschrift dient der beruflichen und fachlichen Information und Weiterbildung. Eine Fachzeitschrift vermitteln fundiertes Fachwissen, eine Untergruppe stellt die Wissenschaftliche Fachzeitschrift dar. Die erste Fachzeitschrift wurde schon im frühen 18. Jahrhundert veröffentlicht.

Eine Fachzeitschrift erscheint in regelmäßigen, periodischen Abständen. Sie informiert im Unterschied zu einer Monografie zeitnah und aktuell. Fachzeitschriften und ihre Verlage sind in der zuständigen Abteilung Fachpresse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert.

Im Jahre 2005 waren über 3.600 Titel verschiedene Fachzeitschriften in Deutschland erhältlich. Die Gesamtauflage betrug über 15 Millionen Exemplare. Neun von zehn Fachzeitschriften werden per Abonnement bezogen. Die meisten Fachzeitschriften werden in den Fachgebieten Medizin und Naturwissenschaften angeboten. Aber auch für die Bereiche Dienstleistung, Handel, Wirtschaft und Handwerk gibt es zahlreiche regelmäßige Publikationen.

Fachverlage und Redaktionen von Fachzeitschriften sind häufig recht klein und haben nur wenige Mitarbeiter. Zu den auflagenstärksten zählen das "Deutsches Ärzteblatt", "Deutscher Ärzte-Verlag" sowie die "Lebensmittel Zeitung".


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Der Verlagsbuchhandel, also der herstellende Buchhandel, umfasst alle Betriebe, die Bücher, Bilder, Landkarten, usw. produzieren. Man unterscheidet dabei in Allgemeinverlage, die mit ihren Erzeugnissen ein weites Spektrum an Themen abdecken und Fachverlage, die sich auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisieren.

Durch die fortschreitender Konzernbildung im Buchsektor gehören viele Verlage inzwischen zu einer Verlagsgruppe und veröffentlichen unter ihrem angestammten Namen, operieren oft aber nicht mehr eigenständig. Der Verlag besitzt die Rechte zur Produktion und zum Vertrieb der von ihm verlegten Buchtitel. Bei der Annahme eines Manuskriptes kommt es zum Vertrag mit dem Autor, bei dem er als Urheber das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Nutzung gegen ein vereinbartes Honorar an den Verlag überträgt. Im Gegenzug verpflichtet sich der, zu drucken, zu verbreiten und zu werben. Bei der Herstellung des Buches legt der Verlag den Buchtitel fest. Er bestimmt auch in der Verlagsherstellung die äußere Gestaltung wie Typografie, Einband und Schutzumschlag und setzt den gebundenen Ladenpreis im Rahmen der gesetzlichen Buchpreisbindung fest.

Verlagsvertreter vermitteln die Produkte der Verlage an die Buchhandlungen. Die Bestellungen laufen heute jedoch seltener über sie sondern vielmehr über direkten Datenaustausch. Verlagsvertreter können fest angestellte Reisende eines Verlags sein oder selbständige Handelsvertreter eines oder mehrerer nicht konkurrierender Verlage. Die Bedeutung des Berufs ist in der Branche aber rückläufig.



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