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Fachzeitschrift Pathologie  
 

Pathologie

Die Pathologie ist die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen. Pathologisch heißt somit im medizinischen Fachjargon soviel wie "krankhaft", aber auch "krankheitsbezogen". Wie fast jeder medizinische Fachausdruck, so hat auch das Wort Pathologie seinen Ursprung im Griechischen und steht für die Kombination aus Leiden (páthos) und Wort/Sinn (logos). Die Pathologie ist also die medizinische Fachrichtung der Leidensforschung der der Erkundung des Krankheitsverlaufes.

Pathologie beschäftigt sich genauer gesagt mit der Erforschung und Lehre von der Herkunft (Ätiologie), der Entstehungsweise (Pathogenese), der Verlaufsform und der Auswirkungen von krankhaften Einzelphänomenen (Symptomen) oder Symptomverbänden (Syndromen). Auch die Erforschung von Missbildungen aller Art gehören in den Bereich der Pathologie.

Die pathologische Routine- und Sektionsdiagnostik beruht in erster Linie auf der Beurteilung der makroskopischen (pathologische Anatomie) und lichtmikroskopischen Aspekte (Histopathologie, Zytologie) von Geweben, sowie im Zuge des wissenschaftlich-technischen Fortschritts zunehmend unter Einbeziehung biochemischer und molekularbiologischer Methoden. In der Forschung spielt zusätzlich die Elektronenmikroskopie (ultrastrukturelle Pathologie) eine Rolle.

Naturgemäß entziehen sich dem Pathologen Vorgänge und Prozesse, die nur am lebenden Organismus beobachtet oder gemessen werden können (Organfunktion, subjektive Beschwerden des Patienten). Danach richten sich auch die Fragestellungen des klinisch tätigen Arztes an den Pathologen.

Geschichte der Pathologie

Der griechische Begriff Pathologia findet erstmals beim griechischen Arzt Galenos (129–201) Verwendung. "Die Lehre von den Leiden" wird heutezutage im Griechischen allerdings in erster Linie für die Fachrichtung "Innere Medizin" verwendet. Bereits im Altertum wurden in Ägypten und Griechenland Leichenöffnungen durchgeführt, die aber mehr der anatomischen Erforschung des Menschen dienten und weniger nach Krankheits- und Todesursachen forschte.

In ihrer heutigen Form geht die Pathologie auf den italienischen Forscher Giovanni Battista Morgagni zurück, der mit einem fünfbändigen Werk ("Vom Sitz und den Ursachen der Krankheiten") im Jahre 1761 den Grundstein für die wissenschaftliche Forschung legte. 1858 entwickelte Rudolf Virchow die Zellularpathologie, die nun auf der Ebene von Körperzellen pathologische Veränderungen untersuchte. Diese ist ein Hauptbestandteil des heute gültigen Krankheitskonzepts.

Qualitätssicherung durch die Pathologie

Die Pathologie ist ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung in der Medizin. Um den medizinischen Standard zu halten und zu verbessern, wird oft eine kollegiale Konfrontation der Ärzteschaft mit der kontrollierenden Diagnostik des Pathologen gefordert, nicht nur während des Lebens des Patienten, sondern auch nach dessen Tod.
Die Pathologie kann oft Auskunft über die Art der Erkrankung und den Schweregrad geben. Insbesondere im Fall von Krebserkrankungen bei der Fragestellung "gutartig oder bösartig" ist meist ein Pathologe gefragt. Es wird der Typ, die Größe, die Ausdehnung und die Bösartigkeit eines Krebses begutachtet. Außerdem wird bei einem Krankheitsverlauf bzw. Operation mit Todesfolge von Pathologen die richtige Therapie, Behandlung bzw. das richtige Handeln des Arztes am Patienten kontrolliert.



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Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.



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