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| Fachzeitschrift Psychologie |
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Psychologie
Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Sie beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen.
Der Begriff stammt wie so vieles in der Medizin aus dem Griechischen. Dabei wird Psyche stets mit Seele und damit Psychologie mit Seelenheilkunde übersetzt. Dabei könnte man vom ursprünglichen Sinn von Psyche auch Atemkunde oder Lebenslehre als Übersetzung angeben.
Die Psychologie ist als medizinische Disziplin bereichsübergreifend. Sie lässt sich nicht zu den Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften oder den Geisteswissenschaften allein zuordnen. Gemäß einer im angelsächsischen Raum üblichen Einteilung gehört die Psychologie gleichermaßen zu den Forschungsgebieten Neurowissenschaft, Verhaltenswissenschaft und Kognitionswissenschaft.
Geschichte der Psychologie
Als eigenständige akademische Disziplin gibt es die Psychologie erst seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Die wissenschaftlichen Zentren für die Entwicklung der Psychologie war in Deutschland vorallem die Städte Leipzig und Königsberg.
In Leipzig gründete Wilhelm Wundt gemeinsam mit Gustav Theodor Fechner 1879 das Institut für experimentelle Psychologie. Um diese beiden sammelte sich binnen kurzer Zeit ein Kreis engagierter junger Forscher. Aus dem Privatinstitut wurde so schon im Jahre 1883 ein offizielles Universitätsinstitut.
Als Nachfolger Kants auf dessen Königsberger Lehrstuhl bemühte sich Johann Friedrich Herbart mit zahlreichen Veröffentlichungen um eine eigene Lehre der Psychologie. Da Herbart als Begründer der wissenschaftlichen Pädagogik gilt und zu seiner Zeit nicht wie von Humboldt oder Goethe das Ansehen eines Universalgenie genoß, wurde seine Bedeutung für die Entwicklung der Psychologie lange unterschätzt. Allerdings müssen bis heute Wissenschaftler feststellen, dass scheinbare neue Entwicklungen sich schon in Ansätzen bei Herbart und zeitgenössischen Wissenschaftlern wieder finden lassen.
Ebenfalls vom ehemaligen Lehrstuhl Kants agierend, entwickelte sich bereits im frühen 20. Jahrhundert unter Konrad Lorenz die Tierpsychologie bzw. die Verhaltensforschung als eigenständiges Fach innerhalb der Psychologie ab.
Methodik der Psychologie
Entgegen einem allgemeinen Bild in der Öffentlichkeit ist die in den akademischen Institutionen betriebene und gelehrte Psychologie eine streng empirische Wissenschaft. Als empirische Wissenschaft vom Erleben und Verhalten ist es Aufgabe der Psychologie, Theorien und daraus abgeleitete Modelle, Hypothesen, Annahmen für die Beantwortung einer konkreten Fragestellung mit einer Auswahl geeigneter wissenschaftlicher Methoden empirisch zu prüfen. Die Methodik ist überwiegend naturwissenschaftlich in Verbindung mit experimentellem oder halb-experimentellem Vorfahren. Daher stellt die Mathematik und insbesondere die Stochastik (insbesondere die induktive Statistik und statistische Testverfahren) sowie zunehmend Ansätze der Systemtheorie eines der wichtigsten Werkzeuge in der Psychologie dar.
Methodisch werden heutzutage in der Psychologie neben den naturwissenschaftlichen Ansätzen auch solche der empirischen Sozialwissenschaften angewendet. Vorherrschend sind hier sowohl quantitative Methoden als auch qualitative Methoden. Zu nennen ist hier z.B. die Grounded Theory oder Inhaltsanalyse. Die Trennung zwischen qualitativer und quantitativer Sozialforschung ist nicht immer eindeutig: Die Psychologie unterscheidet eher zwischen primär naturwissenschaftlichen und primär sozialwissenschaftlichen methodischen Ansätzen, die sehr oft neben den quantitativen in einer gewissen Art und Weise auch qualitative Aspekte beinhalten. Eine Trennung zwischen natur- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen ist nicht immer eindeutig möglich.
Wenig bekannt ist, dass in der Psychologie wie in anderen Naturwissenschaften und der Medizin auch Tierversuche durchgeführt werden, sowohl im Rahmen der psychologischen Grundlagenforschung, vornehmlich der Allgemeinen und der Biopsychologie als auch zum Beispiel in der Klinischen Psychologie. Schon in den 1920er Jahren, vor allem im Rahmen der Lernforschung durchgeführt, wurden sie grundlegender Bestandteil der Aggressions-, Stress- und Angstforschung, später auch der Depressionsforschung und der Wahrnehmungsforschung.
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Fachzeitschrift
Eine Fachzeitschrift ist eine regelmäßige erscheinende Publikation, die sich überwiegend mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet befasst und sich an berufsmäßig interessierte Leser wendet. Die Zielgruppe ist in der Regel fachlich eindeutig orientiert und daher äußerst homogen. Eine Fachzeitschrift dient der beruflichen und fachlichen Information und Weiterbildung. Eine Fachzeitschrift vermitteln fundiertes Fachwissen, eine Untergruppe stellt die Wissenschaftliche Fachzeitschrift dar. Die erste Fachzeitschrift wurde schon im frühen 18. Jahrhundert veröffentlicht.
Eine Fachzeitschrift erscheint in regelmäßigen, periodischen Abständen. Sie informiert im Unterschied zu einer Monografie zeitnah und aktuell. Fachzeitschriften und ihre Verlage sind in der zuständigen Abteilung Fachpresse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert.
Im Jahre 2005 waren über 3.600 Titel verschiedene Fachzeitschriften in Deutschland erhältlich. Die Gesamtauflage betrug über 15 Millionen Exemplare. Neun von zehn Fachzeitschriften werden per Abonnement bezogen. Die meisten Fachzeitschriften werden in den Fachgebieten Medizin und Naturwissenschaften angeboten. Aber auch für die Bereiche Dienstleistung, Handel, Wirtschaft und Handwerk gibt es zahlreiche regelmäßige Publikationen.
Fachverlage und Redaktionen von Fachzeitschriften sind häufig recht klein und haben nur wenige Mitarbeiter. Zu den auflagenstärksten zählen das "Deutsches Ärzteblatt", "Deutscher Ärzte-Verlag" sowie die "Lebensmittel Zeitung".
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Hintergrundinformationen zu Buchverkaufsstellen
Zu den so genannten Buchverkaufsstellen zählen neben Buchhandlungen und Faxhbuchhandlungen auch Warenhäuser, Supermärkte, Tankstellen, und Kioske. Auch so mancher Fachhändler bietet seinen Kunden zu speziellen Warengruppen die passende Literatur: Tierbücher im Zoofachhandel, der Gesundheitsratgeber in der Apotheke, der Reiseführer in der Touristeninformation. Fundierte Fachbücher wird man aber nur in Buchhandlungen oder auf das jeweilige Fachgebiet spezialisierte Fachbuchhandlungen finden. Seit einigen Jahren gilt auch das Internet als möglicher Ort zum Erwerb von Fachliteratur.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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