LORENZ Medizinische Fachbuchhandlung
 
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Fachzeitschrift Unfallchirurgie  
 

Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie beschäftigt sich mit operativen Behandlungen zur Wiederherstellung und Erhaltung der durch Unfälle beschädigten Strukturen (Organsystem und Bewegungsapparat) des Menschen. Verletzungen betreffen in erster Linie den Bewegungsapparat, also das knöcherne Skelett und Muskeln, Bänder und Sehnen des Menschen. Aber auch Bauch- und Brustorgane sowie das Gehirn können in Folge eines Unfalls verletzt worden sein. Aufgrund der ähnlichen Behandlungsmethoden behandeln Unfallchirurgen auch Knochenbrüche, die durch ein Krebsleiden hervorgerufen wurden.

Als erste Instanz der Unfallchirurgie gilt die Notaufnahme von Patienten mit Unfallverletzungen. Erstes Ziel ist die Stabilisierung dieser Notfälle, um dadurch erst eine weiterführende medizinische Behandlungen zu ermöglichen. Da die Behandlung sehr ähnlich ist, werden oft auch Gelenkersatzoperationen wie Hüftgelenks- und Kniegelenksendoprothesen von Unfallchirurgen durchgeführt.

Die mediztinischen Fachgebiete der operativen Orthopädie und der Unfallchirurgie überschneiden sich soweit, dass von den Berufsverbänden eine Zusammenlegung der Fächer vollzogen wurde. Seit dem Jahr 2005 gibt es einen gemeinsamen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dies ist auch ein Ergebnis der europäischen Harmonisierung, da es in der Vergangenheit nur in Österreich und Deutschland traditionsbedingt eine Trennung zwischen Orthopädie und Unfallchirurgie gab.


 

Fachzeitschrift

Eine Fachzeitschrift ist eine regelmäßige erscheinende Publikation, die sich überwiegend mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet befasst und sich an berufsmäßig interessierte Leser wendet. Die Zielgruppe ist in der Regel fachlich eindeutig orientiert und daher äußerst homogen. Eine Fachzeitschrift dient der beruflichen und fachlichen Information und Weiterbildung. Eine Fachzeitschrift vermitteln fundiertes Fachwissen, eine Untergruppe stellt die Wissenschaftliche Fachzeitschrift dar. Die erste Fachzeitschrift wurde schon im frühen 18. Jahrhundert veröffentlicht.

Eine Fachzeitschrift erscheint in regelmäßigen, periodischen Abständen. Sie informiert im Unterschied zu einer Monografie zeitnah und aktuell. Fachzeitschriften und ihre Verlage sind in der zuständigen Abteilung Fachpresse des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert.

Im Jahre 2005 waren über 3.600 Titel verschiedene Fachzeitschriften in Deutschland erhältlich. Die Gesamtauflage betrug über 15 Millionen Exemplare. Neun von zehn Fachzeitschriften werden per Abonnement bezogen. Die meisten Fachzeitschriften werden in den Fachgebieten Medizin und Naturwissenschaften angeboten. Aber auch für die Bereiche Dienstleistung, Handel, Wirtschaft und Handwerk gibt es zahlreiche regelmäßige Publikationen.

Fachverlage und Redaktionen von Fachzeitschriften sind häufig recht klein und haben nur wenige Mitarbeiter. Zu den auflagenstärksten zählen das "Deutsches Ärzteblatt", "Deutscher Ärzte-Verlag" sowie die "Lebensmittel Zeitung".


 

Hintergrundinformationen zum Buchhandel

Mit Buchhandel wird zum einen der Vertrieb von Büchern als solches aber auch das Geschäft, in dem man Bücher erwerben kann, bezeichnet. Die typische Vetriebsform von Büchern ist immer noch das Ladengeschäft, also vorrangig die Buchhandlung.

Im fachlichen Sprachgebrauch unterscheidet man zwischen herstellendem Buchhandel (Verlagsbuchhandel), Buchgroßhandel (Zwischenbuchhandel) und Bucheinzelhandel (Sortimentsbuchhandel). Bücher haben als Kulturgut eine Sonderstellung, die durch die Buchpreisbindung und den ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Bücher unterstützt wird.

Der verbreitende Buchhandel vermittelt neben Büchern auch andere Verlagserzeugnisse und begleitende Artikel wie Schreibwaren und Geschenkartikel. Der Buchhandel bündelt die Angebote vieler Verlage und deckt damit die vielfältige Nachfrage der Endverbraucher. Umgekehrt liefert er den Lieferanten aus Verlags- und Zwischenbuchhandel Informationen über Kundenbedürfnisse und Absatzzahlen. Der Sortimentsbuchhandel sorgt letztlich für das Zustandekommen eines geldwerten Handelsgeschäftes mit Forderungen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Handelsbranchen ist die Preissetzungsfunktion im deutschen Buchhandel aufgrund der Buchpreisbindung auf den Produzenten des Handelsguts – die Verlage – beschränkt.



Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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