LORENZ Medizinische Fachbuchhandlung
 
  Erweiterte Suche
Warenkorb
 
 

Dokumentation Akupunktur  
 

Akupunktur

Das Wort Akupunktur stammt von den lateinischen Wörtern Acus für Nadel und punctio für Stechen. Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden in so genannte Akupunkturpunkte, die sich über den gesamten menschlichen Körper erteilen, Nadeln gestochen. Wissenschaftliche Studien scheinen darauf hin zu deuten, dass Akupunktur in jedem Falle wirksam ist. Allerdings beruhen die Effekte der Akupunktur wahrscheinlich auf einem Placebo-Effekt, da auch das Stechen an von den Akupunktur-Punkten abweichenden Stellen Wirkungen erzielte.

Akupunktur hat eine sehr lange Tradition. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Akupunktur stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus. Der chinesische Historiker Sima Qian erwähnt in seinen Aufzeichnungen erstmals Steinnadeln. Die älteste Sammlung chinesischer medizinischer Schriften aus der Zeit zwischen 200 Jahre vor und nach der Zeitenwende integriert die Akupunktur-Therapie in die damalige Medizin und beschreibt den Einsatz von verschiedene Metallnadeln. Außerdem werden in diesem Schriftwerk mehr als 160 klassische Akupunktur-Punkte beschrieben.

Die erste Erwähnung der Akupunktur in Europa als medizinische Methode, bei der Nadeln zu therapeutischen Zwecken gestochen werden, datiert auf das Jahr 1675. Der Holländer De Bondt erwähnt dabei Beobachtungen über diese Therapieform aus Japan. Der Begriff Akupunktur wurde von Pekinger Jesuitenmönchen im 17. Jahrhundert geprägt und bedeutet soviel wie "Therapie mit Nadeln". 1683 verfasste der Holländer Willem Ten Rhyne eine erste ausführliche Abhandlung, in der er die klinischen Wirkungen der Nadelstichtherapie beschreibt.

Ende des 19. Jahrhunderte wurde unter der Mandschu-Dynastie im Zuge der Modernisierung ein Verbot der Akupunktur ausgesprochen. Auch in der Volksrepublik China wurde die Akupunktur verboten, um die gewünschte Umorientierung des Gesundheitssystems in Richtung eines wissenschaftlichen Fundaments zu fördern. Jedoch gelangte die Kommunistische Partei Chinas zu der Auffassung, dass das Land zu wenige nach wissenschaftlichen Standards ausgebildete Mediziner besaß, um alle Bürger allein mit ihnen medizinisch versorgen zu können. Daher wurden etwa 500.000 TCM-Praktizierende ins staatliche Gesundheitssystem integriert, verbunden mit der Hoffnung, dass sie mit der Zeit immer stärker wissenschaftliche Arbeitsweisen übernehmen würden. Trotz alledem sind traditionelle chinesische Medizin und Akupunktur bis heute in China neben der wissenschaftlich betriebenen Medizin weit verbreitet und wurden inzwischen sogar ins universitäre Bildungssystem integriert.

Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts drang die traditionelle chinesische Medizin und mit ihr die Akupunktur verstärkt in den Westen vor.

Akupunktur in der Praxis

Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin und basiert auf der Lehre von Yin und Yang. Bei der Akupunktur unterscheidet man drei Verfahren:
  • Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte
  • Erwärmen der Punkte (Moxibustion)
  • Massage der Punkte (Akupressur)
In der Akupunktur werden rund 400 Akupunkturpunkte benutzt. Sie sind auf den so genannten Meridianen angeordnet. Zur Vereinfachung wurde das heute gängige Modell von zwölf Hauptmeridianen, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, eingeführt. Acht Extrameridiane und eine Reihe von sogenannten Extrapunkten ergänzen dieses Modell. Laut dem Glauben vieler Vertreter der traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

Da die von der traditionellen chinesischen Medizin angenommenen Wirkmechanismen nicht nachgewiesen werden konnten, diese sogar wissenschaftlichen Erkenntnissen über Funktion und Aufbau des menschlichen Körpers widersprechen, und sich auch kein anderer Wirkmechanismus stichhaltig nachweisen ließ, wird für diese Wirksamkeit allgemein der Placebo-Effekt verantwortlich gemacht. Hinzu kommt, dass sich während der Behandlung jemand sehr eingehend mit dem Patienten beschäftigt.



Buchempfehlung

Praxis-Lehrbuch Akupunktur

von Hecker, Steveling, Peuker
Indexiert unter Lehrbuch Akupunktur
Fachbereich: Akupunktur


Akupunktur  1 x ' Praxis-Lehrbuch Akupunktur' bestellen

 

Dokumentation

Unter Dokumentation versteht man die Nutzbarmachung von Informationen zur weiteren Verwendung. Ziel der Dokumentation ist es, die dokumentierten Objekte gezielt auffindbar zu machen. Bei den Objekten handelt es sich in der Regel um Dokumente mit einem Informationsgehalt, der mit Hilfe der Dokumentation systematisch verwertet werden soll. Dokumente können in diesem Sinne Fachbücher, Zeitschriftenartikel oder sonstige Druckschriften sein, aber auch Bilder, Filme, Tondokumente und ähnliches.

Die Erschließung von Informationen ist eine der wesentlichen Aufgaben von Bibliotheken und anderen Dokumentationseinrichtungen. Die Beschreibung und Verzeichnung bibliographischer und archivalischer Ressourcen geschieht u.a. durch Katalogisierung, d.h. die Aufnahme von Dokumentationen in einen Katalog.

In Printmedien, Filmen und Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt.

Qualitätsmerkmale einer Dokumentation

Einige Qualitätsmerkmale von Dokumentation sind: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität (z. B. Änderungshistorie), Objektivität.
Ein grundsätzliches Problem der Dokumentation ist, dass sie sehr kostspielig werden kann und sich erst nach einer Vorlaufzeit wirtschaftlich auszahlt, weshalb viele Unternehmen auf eine eigene Dokumentationsabteilung verzichten.


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.

Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.



Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Dokumentation Atmung Fachartikel Chirotherapie Fachbuchhandlung Biochemie Handbuch Anatomie Buchhandlung Begutachtung Fachliteratur Anästhesie Fachbuch Medizin Lehrbuch Arbeitsmedizin Lehrbuch Angiologie Fachbücher Endokrinologie Fachbuchhandlung Chiropraktik Fachzeitschrift Dermatologie Fachliteratur Allgemeinmedizin Fachartikel Chirurgie Handbuch Andrologie Fachzeitschrift Diabetologie Dokumentation Augenheilkunde Fachbücher Diätetik Fachbuch Allergologie Buchhandlung Bakteriologie

Dokumentation
Dokumentation Akupunktur



Medizinische Fachbuchhandlung AGB   Lieferbedingungen   Widerrufsrecht   Impressum   Kontakt   Unternehmensprofil   Karriere