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Dokumentation Chirotherapie  
 

Chirotherapie

Bei der Chirotherapie, die von manchen auch Manuelle Medizin genannt wird, ist eine medizinische Behandlungsform, bei der es um die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken geht. Bei der Chirotherapie geht es um die Wiederherstellung von Beweglichkeit, die in Folge von Gelenkfehlstellungen eingeschränkt war.

Methoden der Chirotherapie

Mit Hilfe der Chirotherapie ist es möglich, eingeschränkt bewegliche Gelenke zu mobilisieren. Bei einer im Sinne der Chirotherapie mobilisierenden Behandlung wird die Beweglichkeit der Gelenke durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen verbessert. Bei der "Manipulation" geht man davon aus, dass eine sehr schnell ausgeführte und kurze Bewegung mit wenig Kraft oft zu einer sofortigen, vollständigeren Wiederherstellung der Beweglichkeit führen kann. Behandlungen in dieser Weise an der Wirbelsäule sollten nur vom entsprechend ausbebildeten Arzt (Chirotherapie) oder von einem spezialisierten Heilpraktiker (Chiropraktik) durchgeführt werden.

Stellung der Chirotherapie

Das Behandlungsgebiet Chirotherapie wird als Zusatzbezeichnung von den Ärztekammern nur an Ärzte vergeben, die über ihr schulmedizinisches Studium hinaus eine Ausbildung in Chirotherapie absolviert haben. Nur Ärzte mit diesem Nachweis dürfen auf ihrem Praxisschild das Wort "Chirotherapie" führen. Wenn Heilpraktiker diese manuelle Therapie anwenden, bezeichnen sich zumeist als Chiropraktiker oder Chiropraktoren. Während es in den USA für die Chirotherapie ein richtiges Studium gibt, kann manm sich in Deutschland schon Chiropraktiker nennen, wenn man nur ein Wochenendseminar besucht hat.


 

Dokumentation

Unter Dokumentation versteht man die Nutzbarmachung von Informationen zur weiteren Verwendung. Ziel der Dokumentation ist es, die dokumentierten Objekte gezielt auffindbar zu machen. Bei den Objekten handelt es sich in der Regel um Dokumente mit einem Informationsgehalt, der mit Hilfe der Dokumentation systematisch verwertet werden soll. Dokumente können in diesem Sinne Fachbücher, Zeitschriftenartikel oder sonstige Druckschriften sein, aber auch Bilder, Filme, Tondokumente und ähnliches.

Die Erschließung von Informationen ist eine der wesentlichen Aufgaben von Bibliotheken und anderen Dokumentationseinrichtungen. Die Beschreibung und Verzeichnung bibliographischer und archivalischer Ressourcen geschieht u.a. durch Katalogisierung, d.h. die Aufnahme von Dokumentationen in einen Katalog.

In Printmedien, Filmen und Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt.

Qualitätsmerkmale einer Dokumentation

Einige Qualitätsmerkmale von Dokumentation sind: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität (z. B. Änderungshistorie), Objektivität.
Ein grundsätzliches Problem der Dokumentation ist, dass sie sehr kostspielig werden kann und sich erst nach einer Vorlaufzeit wirtschaftlich auszahlt, weshalb viele Unternehmen auf eine eigene Dokumentationsabteilung verzichten.


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Der Verlagsbuchhandel, also der herstellende Buchhandel, umfasst alle Betriebe, die Bücher, Bilder, Landkarten, usw. produzieren. Man unterscheidet dabei in Allgemeinverlage, die mit ihren Erzeugnissen ein weites Spektrum an Themen abdecken und Fachverlage, die sich auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisieren.

Durch die fortschreitender Konzernbildung im Buchsektor gehören viele Verlage inzwischen zu einer Verlagsgruppe und veröffentlichen unter ihrem angestammten Namen, operieren oft aber nicht mehr eigenständig. Der Verlag besitzt die Rechte zur Produktion und zum Vertrieb der von ihm verlegten Buchtitel. Bei der Annahme eines Manuskriptes kommt es zum Vertrag mit dem Autor, bei dem er als Urheber das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Nutzung gegen ein vereinbartes Honorar an den Verlag überträgt. Im Gegenzug verpflichtet sich der, zu drucken, zu verbreiten und zu werben. Bei der Herstellung des Buches legt der Verlag den Buchtitel fest. Er bestimmt auch in der Verlagsherstellung die äußere Gestaltung wie Typografie, Einband und Schutzumschlag und setzt den gebundenen Ladenpreis im Rahmen der gesetzlichen Buchpreisbindung fest.

Verlagsvertreter vermitteln die Produkte der Verlage an die Buchhandlungen. Die Bestellungen laufen heute jedoch seltener über sie sondern vielmehr über direkten Datenaustausch. Verlagsvertreter können fest angestellte Reisende eines Verlags sein oder selbständige Handelsvertreter eines oder mehrerer nicht konkurrierender Verlage. Die Bedeutung des Berufs ist in der Branche aber rückläufig.



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