|
|
| Dokumentation Naturheilverfahren |
|
| |
Naturheilverfahren
Unter der Bezeichnung Naturheilverfahren werden eine ganze Reihe von Heilmethoden zusammengefasst, die alle gemein haben, dass sie die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren sollen. Neben den natürlichen Elementen wie Licht, Luft und Wasser, kommen vor allem eine gesunde Ernährung und "natürliche" Arzneimittel, die in erster Linie aus Heilpflanzen gewonnen werden, zum Einsatz.
Naturheilverfahren muss man heute vorrangig zum Bereich der Alternativmedizin und im engeren Sinne zur Komplementärmedizin gerechnet werden. Bisweilen kommt es gar zum Kampf der Ansichten zwischen den Vertretern der Naturheilverfahren und der wissenschaftlich fundierten Schulmedizin. Aus dem Jahre 1888 stammt das von Friedrich Eduard Bilz geschriebene Standardwerk der Naturheilverfahren.
Geschichte der Naturheilverfahren
In der Antike wurde die Natur als Lebenskraft und Heilkraft aufgefasst. Die Heilung des Patienten wurde durch die Natur bewirkt, der Arzt war nur ein Behandler: Medicus curat, natura sanat.
Bis ins 19. Jahrhundert waren die Naturheilverfahren von der damaligen wissenschaftlichen Medizin kaum zu trennen. Naturheilverfahren waren die Basis aller ärztlicher Bemühungen und das Grundgerüst für jede angewandte Therapie. Wenn modernere Methoden versagten, konnte man sich immer noch auf Naturheilverfahren zurück besinnen. So verwundert es nicht, dass trotz aller naturwissenschaftlicher Entwicklung und trotz allen technischen Fortschritts auch heute noch zahlreiche Vertreter der Naturheilverfahren praktizieren.
Naturheilverfahren, die sich bis heute gehalten haben sind zum Beispiel die Hydrotherapie, die auf die Heilwirkungen des Wassers vertraut. Vinzenz Prießnitz bezeichnete um 1848 die Kombination von aktiver und passiver Bewegungstherapie, Luft,- Bäder- und Wasseranwendungen sowie einfacher Mischkost erstmals als Naturheilverfahren. Johann Schroth kombinierte Wasseranwendungen mit Fasten und nannte dies Schrothkur. Die durch den Pfarrer Sebastian Kneipp populär gewordene Form der Hydrotherapie (Kneipp-Kur oder auch Kneipp-Medizin genannt) gab allerdings das Prinzip der Arzneilosigkeit auf. Viele andere medizinische Laien, aber auch Ärzte entwarfen weitere Naturheilsysteme. Der bayerische Militärarzt Lorenz Gleich, der von 1798-1865 lebte, definierte den Begriff "Naturheilkunde" als eine Sammelbezeichnung für die Naturinstinktlehre (instinktiv richtig geleitetes Verhalten des Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit), die Naturdiätik (vom Instinkt geleitete naturgemäße Ernährung) und die Naturheilverfahren.
| |
|
| |
Dokumentation
Unter Dokumentation versteht man die Nutzbarmachung von Informationen zur weiteren Verwendung. Ziel der Dokumentation ist es, die dokumentierten Objekte gezielt auffindbar zu machen. Bei den Objekten handelt es sich in der Regel um Dokumente mit einem Informationsgehalt, der mit Hilfe der Dokumentation systematisch verwertet werden soll. Dokumente können in diesem Sinne Fachbücher, Zeitschriftenartikel oder sonstige Druckschriften sein, aber auch Bilder, Filme, Tondokumente und ähnliches.
Die Erschließung von Informationen ist eine der wesentlichen Aufgaben von Bibliotheken und anderen Dokumentationseinrichtungen. Die Beschreibung und Verzeichnung bibliographischer und archivalischer Ressourcen geschieht u.a. durch Katalogisierung, d.h. die Aufnahme von Dokumentationen in einen Katalog.
In Printmedien, Filmen und Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt.
Qualitätsmerkmale einer Dokumentation
Einige Qualitätsmerkmale von Dokumentation sind: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität (z. B. Änderungshistorie), Objektivität.
Ein grundsätzliches Problem der Dokumentation ist, dass sie sehr kostspielig werden kann und sich erst nach einer Vorlaufzeit wirtschaftlich auszahlt, weshalb viele Unternehmen auf eine eigene Dokumentationsabteilung verzichten.
|
|
| |
Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
|
|
Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Dokumentation Allgemeinmedizin Fachbuchhandlung Andrologie Fachartikel Unfallchirurgie Buchhandlung Urologie Handbuch Verdauungstrakt Fachbuch Zytologie Fachliteratur Akupunktur Lehrbuch Tiermedizin Fachliteratur Medizin Fachbuch Zahnmedizin Buchhandlung Venerologie Fachzeitschrift Ultraschall Fachartikel Angiologie Fachbücher Umweltmedizin Handbuch Veterinärmedizin Dokumentation Anästhesie Fachbuchhandlung Anatomie Fachzeitschrift Tropenmedizin Fachbücher Arbeitsmedizin Lehrbuch Allergologie
|
|
 |
|
|
|