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Dokumentation Psychosomatik  
 

Psychosomatik

Das Wort Psychosomatik leitet sich aus zwei altgriechischen Worten ab, die für Atem, Hauch und Seele (psyche) und für Körper, Leib und Leben (soma) stehen. Mit Psychosomatik wird in der Medizin die Lehre bezeichnet, in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Zusammenhang gesetzt werden. Ihre Erforschung und Umsetzung in der Krankenbehandlung erfolgt in der Psychosomatischen Medizin. Wegen des sachlichen Übergewichts organpathologischen Denkens gilt noch heute in der Medizin in Bezug auf das Thema Pathologie nicht dem Körperlichen weniger, sondern dem Seelischen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Klinische Beispiele aus dem Bereich Pathologie

Zum klinischen Bereich der psychosomatischen Medizin zählen:
  • gestörtes Gesundheitsverhalten und dessen Folgen (z. B. Rauchen)
  • Hypochondrie, d.h. die Überzeugung, an einer Krankheit zu leiden und krankhaftes Interesse an Beschwerden
  • physiologisch-funktionelle Störungen als Begleiterscheinungen von Emotionen und Konflikten sowie als direkte oder indirekte Reaktion auf psychische oder physische Traumata
  • körperliche Erkrankungen mit ihren biopsychosozialen Aspekten (z. B. Krebskrankheiten und deren Bewältigung)
  • Konversionsstörungen: körperliche Symptome, die auf unbewusste Konflikte zurückgehen
  • seelische Störungen, die mit körperlichen Missempfindungen einhergehen (z.B. neurotische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeitserkrankungen)
Als Sonderform psychosomatischen Geschehens beschäftigt sich die Psychosomatik mit somatoformen Störungen, bei denen kein organischer Befund nachweisbar ist und psychische Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptome eine bedeutsame Rolle spielen.

Geschichte der Psychosomatik

Die Ursprünge der Psychosomatik gehen sicher bis in die Anfänge der Medizin zurück. Der Begriff Psychosomatik wurde allerdings erstmals 1818 von Johann Christian August Heinroth gebraucht. Heinroth versuchte jedes Krankheitsgeschehen in seinen psychischen wie somatischen und lebensgeschichtlichen Gesamtzusammenhängen zu verstehen. Dabei lag er mit seiner moralistischen Deutung von Krankheit (in jeder Seelenstörung sah er den Abfall von Gott als das Böse und Teuflische schlechthin) allerdings nahe an mittelalterlichen religiös geprägten Krankheitskonzepten.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich immer neue Ansätze aus unterschiedlichen tiefenpsychologischen Schulen heraus. Neben philosophisch-anthropologischen Ansätzen (z. B. Ludolf von Krehl und Viktor von Weizsäcker) gab es auch rein psychobiologische (z. B. Flanders Dunbar) und psychophysiologischen Entwürfe (z. B. Walter Cannon).

Letztlich kann diese Vielzahl von theoretischen Konzepten auch als ein Ausdruck der bisher nicht wirklich widerspruchsfrei beantworteten Frage nach dem Mechanismus, in dem Psychisches und Somatisches kausal miteinander verknüpft sind, gesehen werden. Die neueren systemtheoretisch fundierten Modelle verzichten daher auf die Suche nach einer einfachen Ursache-Wirkungs-Kette. Damit wird auch die Vorstellung aus der Pionierzeit aufgegeben, dass man bestimmte "psychosomatische Krankheiten" von den übrigen Erkrankungen abgrenzen könne.


 

Dokumentation

Unter Dokumentation versteht man die Nutzbarmachung von Informationen zur weiteren Verwendung. Ziel der Dokumentation ist es, die dokumentierten Objekte gezielt auffindbar zu machen. Bei den Objekten handelt es sich in der Regel um Dokumente mit einem Informationsgehalt, der mit Hilfe der Dokumentation systematisch verwertet werden soll. Dokumente können in diesem Sinne Fachbücher, Zeitschriftenartikel oder sonstige Druckschriften sein, aber auch Bilder, Filme, Tondokumente und ähnliches.

Die Erschließung von Informationen ist eine der wesentlichen Aufgaben von Bibliotheken und anderen Dokumentationseinrichtungen. Die Beschreibung und Verzeichnung bibliographischer und archivalischer Ressourcen geschieht u.a. durch Katalogisierung, d.h. die Aufnahme von Dokumentationen in einen Katalog.

In Printmedien, Filmen und Rundfunk wird mit Dokumentation ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, auf Bezug zur realen Welt, erhebt.

Qualitätsmerkmale einer Dokumentation

Einige Qualitätsmerkmale von Dokumentation sind: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität (z. B. Änderungshistorie), Objektivität.
Ein grundsätzliches Problem der Dokumentation ist, dass sie sehr kostspielig werden kann und sich erst nach einer Vorlaufzeit wirtschaftlich auszahlt, weshalb viele Unternehmen auf eine eigene Dokumentationsabteilung verzichten.


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.

Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.



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