|
|
Onkologie
Die Onkologie ist der Bereich der Medizin, der sich mit den Krebskrankheiten beschäftigt. Bei der Onkologie geht es also um die Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen Viele Bemühungen in der Onkologie zielen darauf ab, Krebs zu verhindern oder seine Ausbreitung im Körper des Patienten zu unterdrücken. Von entscheidender Bedeutung ist dabei auch, alle Risikofaktoren zu erkennen. Dabei arbeiten Onkologen mit Epidemiologen zusammen und werten zum Beispiel Krankengeschichten statistisch aus.
Die Kenntnis um Risikofaktoren wird in zweierlei Weise genutzt:
1. Wird ein Risikofaktor durch weitere Untersuchungen als ursächlich erkannt, versucht man, diesen Faktor zu reduzieren, zum Beispiel durch Expositionsverhinderung oder Verhaltensinterventionen.
2. Anhand von Risikofaktoren können besonders gefährdete Personengruppen identifiziert und Screening-Untersuchungen zugeführt werden. Ziel ist hier, malignes Zellwachstum zu erkennen und zu behandeln, möglichst bevor eine Krebserkrankung ausbricht oder sich ausbreitet (Früherkennung).
Wesentlicher Bestandteil der Arbeit in der Onkologie ist die Forschung über die Krebsentstehung. Daraus können sich neue Wege in der Krebsprävention, Diagnostik und Therapie ergeben. Das internationale Netzwerk baut in Deutschland auf das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.
Diagnostik in der Onkologie
Am Anfang der Krebsdiagnostik steht die Anamnese. Dabei erfragt der Arzt Symptome und Risikofaktoren. Auf dieser Basis werden dann Screeningtests oder spezifischere Untersuchungen empfohlen, und zwar hauptsächlich
- Laboruntersuchungen von Körperflüssigkeiten (klinische Chemie)
- Zytologie von Abstrichen
- Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren.
Ergibt oder erhärtet sich der Krebsverdacht, versucht man meist, eine definitive Diagnose anhand der histologischen oder zytologischen Untersuchung einer Gewebeprobe aus dem verdächtigen Bereich zu erzielen. Gleichzeitig wird eine Stadienbestimmung vorgenommen, bei der weitere Diagnosemethoden herangezogen werden. Wegen der oft schlechten Prognose von malignen Erkrankungen einerseits und der Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung andererseits, ist dieser Schritt besonders wichtig und rechtfertigt viel Aufwand, bis hin zu explorativen Operationen.
Therapie in der Onkologie
Die wichtigsten Behandlungsmethoden der Onkologie sind:
- die chirurgische Entfernung eines Tumors
- eine Strahlentherapie bei der das Tumorgewebe mit ionisierender Strahlung behandelt wird
- Chemotherapie mit Zytostatika
- Medikamentöse Therapie mit relativ neuen Wirkstoffen wie monoklonalen Antikörpern oder Tyrosin-Kinase-Inhibitoren.
Die Therapien der Onkologie zielen entweder auf die Entfernung oder Zerstörung des gesamten Tumorgewebes (kurative Therapie) oder, wenn dies nicht mehr möglich ist, auf die Verkleinerung des Tumorgewebes mit dem Ziel, die Lebenszeit zu verlängern und tumorbedingte Beschwerden zu reduzieren (Palliation).
Bösartige Tumore stellen insbesondere bei fortgeschrittene Erkrankungen die heutige Medizin immer noch vor erhebliche Probleme.
| |
| |
Fachbuch
Ein Fachbuch ist die Bezeichnung für ein Buch, das ein bestimmtes Fachthema fundiert an die Adresse von Interessierten näher bringt. Für ein Fachbuch interessieren sich nicht nur Spezialisten und Fachleute zur Gewinnung vertiefender Erkenntnisse, sondern vor allem auch Studierende, die ein Fachbuch als Basis für ihr Studium verwenden.
Im Gegensatz zum Fachbuch ist dagegen ein Sachbuch eher an die Zielgruppe der Laien ausgerichtet. Spezialisten suchen nach detaillierteren Informationen. Fachbücher unterscheiden sich daher grundsätzlich in ihrer Zielsetzung von normalen Sachbüchern. Ein Fachbuch kann ein Nachschlagewerk, eine Enzyklopädie, aber auch ein spezielles Schulbuch sein. Almanache zählen in der Regel zu den Sachbüchern und sind kein Fachbuch.
Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage teilen ihre Fachbuch-Auswahl ganz unterschiedlich in Abteilungen und Schwerpunktthemen ein. So passt ein Fachbuch über Chirurgie gleich in mehrere Regale, da die Chirurgie eine fachübergreifende Disziplin in der Medizin ist.
Eine mögliche Einteilung der wichtigsten Fachbuch-Kategorien im Bereich Medizin könnte so aussehen:
- Fachbuch für Augenheilkunde
- Onkologie-Fachbuch
- Fachbücher Orthopädie
- Chirurgie
- Fachbuch Kinderheilkunde
|
|
| |
Hintergrundinformationen zur Buchpreisbindung
Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung (§ 5 Buchpreisbindungsgesetz) im Buchhandel für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet" (BuchPrG § 2).
Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden (BuchPrG § 3). Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung. Verschiedene europäische Staaten haben ein Gesetz zur Buchpreisbindung, etwa Frankreich. Die Rechtslage in Österreich ist weitgehend identisch mit der deutschen.
In der Schweiz wurden die Buchpreise nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben, sondern durch eine privatrechtliche Vereinbarung der Verlage und Buchhändler (sog. Sammelrevers). Diese Vereinbarung stand im Widerspruch zum Kartellgesetz. Die Buchpreisbindung fiel im Mai 2007, nachdem das Bundesgericht die Einschätzung der Wettbewerbskommission bestätigt hatte und der Bundesrat hat eine Ausnahme für ein Kartell abgelehnt.
|
|
Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Fachbuchhandlung Geburtshilfe Lehrbuch Forensische Medizin Buchhandlung Biochemie Handbuch Ernährungswissenschaft Fachbuch Diabetologie Fachzeitschrift Genetik Dokumentation Chirotherapie Fachartikel Bakteriologie Fachbücher Atmung Handbuch Erste Hilfe Lehrbuch Chirurgie Fachartikel Augenheilkunde Fachliteratur Endokrinologie Fachzeitschrift Gefäßchirurgie Dokumentation Chiropraktik Fachbuch Diätetik Fachbücher Geriatrie Buchhandlung Gastroenterologie Fachbuchhandlung Begutachtung Fachliteratur Dermatologie
|
|
 |
|
|
 |
|
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
|
|
|
|

|
|
| Beste Konditionen |
|
Portofreie Buchlieferung innerhalb Deutschlands.
Fast alle medizinischen Fachbücher ab EUR 50,-- mit vier Wochen Rückgaberecht.
|
|
 |
| Begriffserklärung |
Periodikum
Mit Periodikum wird ein in der Regel regelmäßig erscheinendes Druckwerk bezeichnet. Bei einem Periodikum wird im Gegensatz zur Monografie der Inhalt entweder auf mehrere Ausgaben verteilt oderin jeder Ausgabe mehrere Themen eher kurz angerissen. Hauptmerkmal von einem Periodikum ist natürlich seine Periodizität.
Die Periodizität bei Zeitschriften bezeichnet das regelmäßige Erscheinen einer Publikation. Im Printbereich gibt es dafür klare Regelungen. So muss eine Tageszeitung mindestens fünfmal (in den meisten Fällen sechsmal) in der Woche, eine Sonntagszeitung jeden Sonntag und eine Zeitschrift mindestens viermal im Jahr erscheinen. Die Publizität ist sowohl bei den Zeitschriften als auch bei den Zeitungen, im Gegensatz zur Universalität und Aktualität, relevant. Redaktionen müssen sich somit auf ein Erscheinen in regelmäßigen Abständen einstellen.
Die Periodizität einer Zeitschrift kann unter anderem wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich sein. Dies wird für eine Zeitschrift immer klar festgelegt und der Leserschaft auch mitgeteilt. Eine beliebige Erscheinungsweise wird dem Erfolg des Periodikum sicher abträglich. Die Summe der Ausgaben einer bestimmten Zeitschrift, die innerhalb eines Jahres erschienen sind, wird als Jahrgang bezeichnet. Die Zählung beginnt dabei heute meist zu Jahresbeginn im Januar.
Die Jahrgangszählung bei einem Periodikum kann unter anderem aus politischen Überlegungen heraus erfolgen, wie zum Beispiel beim Deutschen Ärzteblatt. Beispiele für Periodika sind Monatshefte, Quartalsschriften, regelmäßig erscheinende Zeitschriftenreihen, Zeitschriften, Magazine, Wochenzeitungen, Bulletins, Rundbriefe, Jahrbücher und Almanache.
|
|
|
Bestseller:
Yanoff Ophthalmology
Daniel Mastering Rhinoplasty
Kröber Einzelbände
Linn Atlas Klinische Neuroradiologie
Hiort Diabetologie
Interventionelle Radiologie
|
|
 |
|
| Informationen |
| |
 |
|