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Psychotherapie
Die Bezeichnung Psychotherapie kommt aus dem Griechischen und besteht aus den Einzelworten "psycho" für Seele und "therapia" für Heilen. Psychotherapie ist der Oberbegriff für alle Formen psychologischer Behandlungsmethoden, die ohne Einsatz medikamentöser Mittel auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen abzielen. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Behandlungsformen bei der Psychotherapie.
Die Verhaltenstherapie beinhaltet Veränderungen der sozialen Umgebung und Interaktion. Das Ziel ist hier die Förderung der Fähigkeiten zur besseren Selbstregulation. Beispielsweise versucht die kognitive Verhaltenstherapie dem Betroffenen seine Gedanken und Bewertungen bewusst zu machen, diese gegebenenfalls zu korrigieren und in konkrete Verhaltensweisen umzusetzen.
In der Tiefenpsychologie findet eher eine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten des Patienten statt, um die Hintergründe und Ursachen des Leidens zu klären.
Psychotherapie Ausbildung
In Europa sind die Voraussetzungen zur Ausübung von Psychotherapie unterschiedlich festgelegt. In Deutschland sind dazu Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie ärztliche und psychologische Psychotherapeuten und in beschränktem Ausmaß auch Heilpraktiker befugt, die allerdings die Berufsbezeichnung Psychotherapeut nicht führen dürfen. Insgesamt ist Psychotherapie nur in elf EU-Staaten gesetzlich geregelt.
Wissenschaftliche Definition der Psychotherapie
Psychotherapie ist die auf wissenschaftlichem Wege gefundene, besondere Form einer kontrollierten menschlichen Beziehung, in der der Therapeut die jeweils spezifischen Bedingungen bereitstellt, um für einen oder mehrere Patienten Veränderungen in Richtung einer Verminderung/Heilung von seelischen Leiden zu ermöglichen. Auch eine gleichzeitige persönliche Weiterentwicklung kann mit Psychotherapie verbunden oder sogar ihr ausdrückliches Ziel sein. Durch die jeweils besondere Beziehungsgestaltung und die ausgewählten Anregungen des Psychotherapeuten ist der Patient in der Lage, besser mit sich und seinen Problemen umgehen zu können und auf diese Wege zu einem besseren seelischen und körperlichen Wohlbefinden zu gelangen.
Es gibt aber noch andere Definitioinsansätze. Psychotherapie ist demnach die Behandlung von Individuen auf der Basis einer Einwirkung mit überwiegend psychischen Mitteln. Die Definition wissenschaftlicher Psychotherapie fordert eine Reihe von weiteren Bedingungen, z. B. das Anstreben der positiven Beeinflussung von Störungs- und Leidenszuständen in Richtung auf ein nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel sowie einen geplanten und kontrollierten Behandlungsprozess, der über lehrbare Techniken beschrieben werden kann und sich auf eine Theorie normalen und pathologischen Verhaltens bezieht. Wissenschaftliche Psychotherapie sollte als Heilbehandlung im Rahmen des jeweiligen Gesundheitssystems zu bestimmen sein
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Fachbuch
Ein Fachbuch dient der Vermittlung detaillierter Informationen zu einem bestimmten Fachthema. Für ein Fachbuch interessieren sich daher in der Regel eher Spezialisten und Fachleute. Vertiefende Erkenntnisse zu einem Thema sind aber auch für Studierende von Interesse. Ein Fachbuch ist daher die Basis für ein erfolgreiches Literaturstudium.
Ein Fachbuch unterscheidet sich aber nicht nur durch die Zielgruppe vom normalen Sachbuch. Ein Fachbuch hat oftmals auch einen anderen Aufbau. Es gibt dabei keine eindeutige Aufnmachung. Daher kann ein Fachbuch sowohl als Nachschlagewerk, als Enzyklopädie, aber auch als spezielles Schulbuch mit Lernkapiteln aufgebaut sein. Almanache und Jahreschroniken zählen in der Regel zu den Sachbüchern und sind kein Fachbuch.
Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage teilen ihre Fachbuch-Auswahl ganz unterschiedlich in Abteilungen und Schwerpunktthemen ein. So passt ein Fachbuch über Chirurgie gleich in mehrere Regale, da die Chirurgie eine fachübergreifende Disziplin in der Medizin ist.
Eine mögliche Einteilung der wichtigsten Fachbuch-Kategorien im Bereich Medizin könnte so aussehen:
- Fachbuch für Ophthalmologie bzw. Augenheilkunde
- Chirurgie-Fachbuch
- Fachbücher Kardiologie
- Röntgen-Fachbuch
- Fachbuch Zytologie ...
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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