Schmerztherapie
Bei der Schmerztherapie geht es um die Behandlung meist chronischer Schmerzen. Dabei ist die Erkenntnis, dass chronische Schmerzen ein eigenes Krankheitsbild darstellen und daher auch besondere Behandlungsformen und -einrichtungen erfordern noch nicht sehr alt. Erst in dern 1940er Jahren wurde in den USA die erste Schmerzklinik eröffnet. Als Begründer der modernen Schmerztherapie gilt der 1994 verstorbene John J. Bonica. In Deutschland gibt es schmerztherapeutische Einrichtungen erst seit den 1970er Jahren. Die erste Schmerzklinik wurde an der Universität Mainz unter Rudolf Frey und Hans Ulrich Gerbershagen eingerichtet.
Unterschiede zwischen akuten und chronischen Schmerzen
Akute Schmerzen sind als Warnung und als Hinweis zur Diagnose der zugrundeliegenden Krankheit sinnvoll und besitzen somit eine wichtige biologische Funktion. Schmerzen haben immer eine eindeutige Ursache. Eine kausale Schmerztherapie führt meist dazu, dass die Schmerzen nachlassen und nach einer gewissen Zeit, für die es in der Regel Erfahrungswerte gibt, verschwinden.
Chronischer Schmerz überdauert diesen zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet. Bei den betroffenen Patienten ist festzustellen, dass es für dieses Überdauern der Schmerzen mehrere ursächliche und anhaltende Faktoren gibt, die sich im somatischen, psychischen und sozialen Bereich finden oder zumindest vermuten lassen. Eine Schmerztherapie muss daher zusätzlich zur Behebung der Ursache auch einen Beitrag zur Linderung oder Beseitigung der Folgen mit berücksichtigen.
Chronischer Schmerz kann zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit werden. Die Schmerzen haben dann ihre Leit- und Warnfunktion verloren und sich zu einem selbstständigen Krankheitsbild entwickelt. Diese Schmerzkrankheit ist neben den organischen auch durch die daraus folgenden psychosozialen Veränderungen und weitere Folgeschäden definiert, und sie bestimmt das ganze Leben des Patienten mit seinen sozialen Beziehungen. Zu den primären chronischen Schmerzen zählen zum Beispiel Migräne, Cluster-Kopfschmerz, Trigeminusneuralgie, postzosterische Neuralgie, Thalamusschmerz und Krebsschmerz. Chronische Schmerzen haben im Gegensatz zu akuten Schmerzen fast immer mehrere auslösende Ursachen und stellen daher besondere Anforderungen an eine erfolgreiche Schmerztherapie.
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Fachbuch
Ein Fachbuch ist die Bezeichnung für ein Buch, das ein bestimmtes Fachthema fundiert an die Adresse von Interessierten näher bringt. Für ein Fachbuch interessieren sich nicht nur Spezialisten und Fachleute zur Gewinnung vertiefender Erkenntnisse, sondern vor allem auch Studierende, die ein Fachbuch als Basis für ihr Studium verwenden.
Im Gegensatz zum Fachbuch ist dagegen ein Sachbuch eher an die Zielgruppe der Laien ausgerichtet. Spezialisten suchen nach detaillierteren Informationen. Fachbücher unterscheiden sich daher grundsätzlich in ihrer Zielsetzung von normalen Sachbüchern. Ein Fachbuch kann ein Nachschlagewerk, eine Enzyklopädie, aber auch ein spezielles Schulbuch sein. Almanache zählen in der Regel zu den Sachbüchern und sind kein Fachbuch.
Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage teilen ihre Fachbuch-Auswahl ganz unterschiedlich in Abteilungen und Schwerpunktthemen ein. So passt ein Fachbuch über Chirurgie gleich in mehrere Regale, da die Chirurgie eine fachübergreifende Disziplin in der Medizin ist.
Eine mögliche Einteilung der wichtigsten Fachbuch-Kategorien im Bereich Medizin könnte so aussehen:
- Fachbuch für Augenheilkunde
- Onkologie-Fachbuch
- Fachbücher Orthopädie
- Chirurgie
- Fachbuch Kinderheilkunde
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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