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Sonographie
Sonografie oder auch Echografie wird umgangssprachlich im Allgemeinen nur Ultraschall genannt. Sonografie ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren in der Medizin zur Untersuchung von organischem Gewebe. Folglich ist ein Sonogramm ein Bild, welches mit Hilfe der Sonografie erstellt wurde.
Die Sonografie hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber der in der Medizin ebenfalls häufig eingesetzten Röntgenuntersuchung: Schallwellen sind für den Menschen nicht schädlich. Auch sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt. Außerdem verläuft die Untersuchung weitestgehend schmerzfrei.
Neben der Herztonwehenschreibung (Kardiotokografie) gehört zu einem Standardverfahren der Sonografie die Schwangerschaftsvorsorge, d.h. eine spezielle Untersuchung zur Erkennung von Entwicklungsstörungen und körperlichen Besonderheiten durch Feinultraschall (Pränataldiagnostik).
In der Gynäkologie werden mit einer vaginal eingeführten Sonde Eierstöcke und Gebärmutter betrachtet. Ultraschallanwendungen sind für die Erstbeurteilung und die Verlaufskontrollen vor allem bei medikamentösen oder strahlentherapeutischen Behandlungen bösartiger Erkrankungen geeignet. Mit Ultraschall können krebsverdächtige Herde erkannt und erste Hinweise auf ihre Bösartigkeit gewonnen werden.
Geschichte der Sonografie
Die Grundidee zur Sichtbarmachung von Strukturen durch Schall wurde beim Militär entwickelt. Während des Ersten Weltkrieges übertrug der Franzose Paul Langevin mittels Quarzkristallen erzeugte Ultraschallwellen ins Wasser und entwickelte so ein Verfahren zur Ortung von Unterseebooten. Zu medizinischen Anwendungen eignete sich das Verfahren nicht, denn die Intensität der Schallwellen war so stark, dass von ihnen getroffene Fische zerbarsten. Diese Form der Anwendung wurde mit der Entwicklung von ASDIC und Sonar durch Amerikaner und Briten im Zweiten Weltkrieg fortgesetzt.
Nach em Zweiten Welktkrieg entwickelte sich die Sonografie gleichzeitig innerhalb verschiedener medizinischer Fachrichtungen. Erste kardiologische Untersuchungen mittels A-Mode-Messungen wurden durch Wolf-Dieter Keidel vorgenommen, erste M-Mode-artige Messungen führten Inge Edler und Carl Helmut Hertz an der Lund-Universität in Schweden durch. Etwa gleichzeitig wurden von John J. Wild, Douglass H. Howry und Joseph H. Holmes erste B-Mode-artige Schnittbilder aus dem Bereich des Halses und des Abdomens erzeugt. Die hierzu angewendete Methode war das Compound-Verfahren, bei dem die Versuchsperson in einer wassergefüllten Tonne saß und die Ultraschallsonde auf einer Kreisbahn um sie herumwanderte.
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Fachbuch
Ein Fachbuch ist die Bezeichnung für ein Buch, das ein bestimmtes Fachthema fundiert an die Adresse von Interessierten näher bringt. Für ein Fachbuch interessieren sich nicht nur Spezialisten und Fachleute zur Gewinnung vertiefender Erkenntnisse, sondern vor allem auch Studierende, die ein Fachbuch als Basis für ihr Studium verwenden.
Im Gegensatz zum Fachbuch ist dagegen ein Sachbuch eher an die Zielgruppe der Laien ausgerichtet. Spezialisten suchen nach detaillierteren Informationen. Fachbücher unterscheiden sich daher grundsätzlich in ihrer Zielsetzung von normalen Sachbüchern. Ein Fachbuch kann ein Nachschlagewerk, eine Enzyklopädie, aber auch ein spezielles Schulbuch sein. Almanache zählen in der Regel zu den Sachbüchern und sind kein Fachbuch.
Buchhandlungen, Bibliotheken und Verlage teilen ihre Fachbuch-Auswahl ganz unterschiedlich in Abteilungen und Schwerpunktthemen ein. So passt ein Fachbuch über Chirurgie gleich in mehrere Regale, da die Chirurgie eine fachübergreifende Disziplin in der Medizin ist.
Eine mögliche Einteilung der wichtigsten Fachbuch-Kategorien im Bereich Medizin könnte so aussehen:
- Fachbuch für Augenheilkunde
- Onkologie-Fachbuch
- Fachbücher Orthopädie
- Chirurgie
- Fachbuch Kinderheilkunde
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Hintergrundinformationen zu Buchverkaufsstellen
Zu den so genannten Buchverkaufsstellen zählen neben Buchhandlungen und Faxhbuchhandlungen auch Warenhäuser, Supermärkte, Tankstellen, und Kioske. Auch so mancher Fachhändler bietet seinen Kunden zu speziellen Warengruppen die passende Literatur: Tierbücher im Zoofachhandel, der Gesundheitsratgeber in der Apotheke, der Reiseführer in der Touristeninformation. Fundierte Fachbücher wird man aber nur in Buchhandlungen oder auf das jeweilige Fachgebiet spezialisierte Fachbuchhandlungen finden. Seit einigen Jahren gilt auch das Internet als möglicher Ort zum Erwerb von Fachliteratur.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Fachliteratur Phlebologie Lehrbuch Pneumologie Buchhandlung Proktologie Fachartikel Psychosomatik Handbuch Physiotherapie Dokumentation Pädiatrie Lehrbuch Pathologie Fachbücher Psychotherapie Fachzeitschrift Nuklearmedizin Dokumentation Osteoporose Fachzeitschrift Onkologie Fachliteratur Perinatologie Fachbuchhandlung Ophthalmologie Fachbuchhandlung Psychiatrie Fachbuch Pflegeberufe Handbuch Plastische Chirurgie Buchhandlung Orthopädie Fachbuch Pharmakologie Fachbücher Pulmologie Fachartikel Psychologie
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| Beste Konditionen |
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| Begriffserklärung |
Monografie
Im Bereich Bibliotheken wird der Begriff Monografie für alle einbändigen gedruckten Bücher mit einem Text eines Autors verwendet. Damit unterscheidet sich die Monografie von mehrbändigen Werken und von unselbständiger Literatur wie zum Beispiel Aufsätze in Zeitschriften oder Sammelbänden.
Als Monografie bezeichnet man im Gegensatz zum Handbuch eine umfassende, in sich vollständige Abhandlung über einen einzelnen Gegenstand, also ein einzelnes Werk, ein spezielles Problem oder eine einzelne Persönlichkeit. Eine Monografie stammt im Regelfall von einem einzigen Autor, nur selten kommt es zu Gemeinschaftsarbeiten mehrerer Autoren.
Die häufigste Form der Monografie ist in der Literatur die Biografie, welche auch das Gesamtwerk bzw. die Bedeutung und allgemeine Bewertung eines Künstlers, Schriftstellers oder einer sonstigen, für die Öffentlichkeit meist wichtigen, Person behandelt.
In der Wissenschaft ist die Grenze zwischen Monografie und Lehrbuch fließend. Ersteren Begriff bevorzugt man oft, wenn die Zielgruppe aus Kollegen, letzteren, wenn sie aus Studenten besteht. Auch die Abgrenzung zwischen Monografie und Handbuch ist oft nicht eindeutig zu ziehen: Der Gegenstand eines Handbuches ist zumeist breiter gefasst als der einer Monografie - ein Handbuch würde zum Beispiel "Die Weimarer Klassik", eine Monografie eher "Die Figur des Mephisto in Goethes Faust" behandeln.
Im Bereich Pharmazie wird der Ausdruck Monografie für eine Auflistung von Eigenschaften und Anforderungen einzelner Stoffe verwendet. Die Monographie gliedert sich dabei in die Abschnitte Anforderungen an Eigenschaften, Identität, Reinheit und Gehalt sowie eine Sammlung von analytischen Methoden zur Bestimmung der letzten drei Größen. Jeder pharmazeutisch eingesetzte Stoff hat den Anforderungen der Arzneibuchmonographie zu entsprechen.
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