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| Fachliteratur Venerologie |
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Venerologie
Die Venerologie beschäftigt sich mit den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Früher, als man noch an eine alleinige Übertragungsmöglichkeit dieser Krankheiten durch den Geschlechtsverkehr glaubte, bezeichnete man diese als Geschlechtskrankheiten.
Das Wort Venerologie leitet sich aus dem Lateinischen ab, ist ader erst ab 1432 belegt. Venus steht für Liebeslust oder Liebesgenuss und bedeutet im Grunde "den Geschlechtsverkehr betreffend". Hinzu kommt als Wortbestandteil das griechische Wort logos, das für "Lehre" steht. Im medizinischen Sprachgebrauch findet sich häufig auch das Adjektiv "venerisch", was soviel wie wie "sexuell übertragbar" bedeutet.
Da sich viele der klassische Erkrankungen im Bereich der Venerologie an der Haut bemerkbar machen, war die Venerologie von je her eine Domäne von Dermatologen. Spezialisierungen erfolgten zum Beispiel auf die Untersuchung des Ejakulates, womit ein Grundstein für andrologische Abteilungen an Hautkliniken gelegt wurde, wenn auch heute ebenso Urologen und Internisten dieses Fachgebiet für sich beanspruchen.
Venerologie in Deutschland
Weil ein Venerologe trotz aller Spezialisierungen undÜberschneidungen letztlich ein Facharzt für die Behandlung von Geschlechtskrankheiten ist, gilt als offizielle Berufsbezeichnung in Deutschland "Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten". Die Weiterbildung zum Facharzt Venerologie erfolgt dabei nach der aktuellen Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer verknüpft mit der Ausbildung zum Dermatologen.
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Fachliteratur
Laut Definition ist Fachliteratur ist ein Teilgebiet der Sachliteratur. Zur Fachliteratur zählen zum Beispiel
Fachbücher aller Art, Monografien, Lehrbücher zu vershiedensten Fachgebieten, Handbücher und Bedienungsanleitungen. Als besondere Form der Fachliteratur ist dann noch das Fachlexikon zu nennen, das man auch als Nachschlagewerk bezeichnen kann. Ein Nachschlagewerk ist eine zur Fachliteratur zählende, meist in ihrem Gebiet erschöpfende Datensammlung, die nach bestimmten systematischen oder alphabetischen Kriterien aufgestellt ist, bzw. nach solchen durchsucht werden kann.
Fachzeitschriften und andere Periodika zählen ebenfalls zur Fachliteratur und gehören daher selbstverständlich zu unserem Angebot. Da Fachliteraturheutzutage immer häufiger in Form elektronischer Medien publiziert wird, gibt es viele Inhalte computergerecht auf CD-ROM und DVD.
Fachliteratur entsteht in allen Sprachen, in denen sie benötigt wird. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erscheint sie immer häufiger auf Englisch. Dadurch hat Englisch die Rolle der lingua franca in den Wissenschaften, die davor im 19. Jahrhundert in Westeuropa das Französische und teilweise das Deutsche hatte, immer mehr übernommen. Seit dem Ende der Antike waren Latein, Griechisch, in der Alten Welt verbreitet auch Arabisch die führenden Wissenschaftssprachen.
Immer häufiger erscheinen Nachschlagewerke der Fachliteratur nicht nur in Buchform, sondern auch als CD-ROM oder DVD. Für Verlage ist die digitale Form oftmals weniger lukrativ. Digitale Fachliteratur besteht nicht nur aus Texten und Illustrationen, sondern kann auch Ton und Musik oder auch Video-Sequenzen enthalten.
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Lehrbuch Verdauungstrakt Fachzeitschrift Medizin Fachbuch Umweltmedizin Fachbücher Sozialmedizin Lehrbuch Transplantation Dokumentation Veterinärmedizin Handbuch Traumatologie Fachbücher Sportmedizin Handbuch Urologie Dokumentation Tiermedizin Fachzeitschrift Akupunktur Fachartikel Zytologie Fachbuchhandlung Zahnmedizin Fachartikel Stoffwechsel Fachbuchhandlung Strahlentherapie Buchhandlung Toxikologie Fachliteratur Tropenmedizin Buchhandlung Thoraxchirurgie Fachliteratur Unfallchirurgie Fachbuch Ultraschall
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| Begriffserklärung |
Monografie
Im Bereich Bibliotheken wird der Begriff Monografie für alle einbändigen gedruckten Bücher mit einem Text eines Autors verwendet. Damit unterscheidet sich die Monografie von mehrbändigen Werken und von unselbständiger Literatur wie zum Beispiel Aufsätze in Zeitschriften oder Sammelbänden.
Als Monografie bezeichnet man im Gegensatz zum Handbuch eine umfassende, in sich vollständige Abhandlung über einen einzelnen Gegenstand, also ein einzelnes Werk, ein spezielles Problem oder eine einzelne Persönlichkeit. Eine Monografie stammt im Regelfall von einem einzigen Autor, nur selten kommt es zu Gemeinschaftsarbeiten mehrerer Autoren.
Die häufigste Form der Monografie ist in der Literatur die Biografie, welche auch das Gesamtwerk bzw. die Bedeutung und allgemeine Bewertung eines Künstlers, Schriftstellers oder einer sonstigen, für die Öffentlichkeit meist wichtigen, Person behandelt.
In der Wissenschaft ist die Grenze zwischen Monografie und Lehrbuch fließend. Ersteren Begriff bevorzugt man oft, wenn die Zielgruppe aus Kollegen, letzteren, wenn sie aus Studenten besteht. Auch die Abgrenzung zwischen Monografie und Handbuch ist oft nicht eindeutig zu ziehen: Der Gegenstand eines Handbuches ist zumeist breiter gefasst als der einer Monografie - ein Handbuch würde zum Beispiel "Die Weimarer Klassik", eine Monografie eher "Die Figur des Mephisto in Goethes Faust" behandeln.
Im Bereich Pharmazie wird der Ausdruck Monografie für eine Auflistung von Eigenschaften und Anforderungen einzelner Stoffe verwendet. Die Monographie gliedert sich dabei in die Abschnitte Anforderungen an Eigenschaften, Identität, Reinheit und Gehalt sowie eine Sammlung von analytischen Methoden zur Bestimmung der letzten drei Größen. Jeder pharmazeutisch eingesetzte Stoff hat den Anforderungen der Arzneibuchmonographie zu entsprechen.
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