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Neonatologie
Unter Neonatologie versteht man die Lehre von der Pathologie und Physiologie (menschlicher) Neugeborener. Die Neonatologie ist jener Teilbereich der angewandten Kinderheilkunde, der sich mit Neugeborenenmedizin (häufig auch Frühgeborenenmedizin) und Neugeborenenvorsorge befasst. Die Neonatologie ist anerkannter Schwerpunkt der Pädiatrie mit eigener Schwerpunktbezeichnung für entsprechend weitergebildete Ärzte (Neonatologe).
Die Neonatologie beschäftigt sich mit den speziellen Problemen und deren Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. In den letzten Jahrzehnten hat die Medizin im Bereich der Neonatologie enorme Fortschritte gemacht. Bessere Medikamente, die die Lungenreifung beschleunigen, bessere Beatmungsgeräte, moderne Überwachungsgeräte für Herzaktionen (EKG) und schließlich Sauerstoffsättigungsmesser verbessern die Anaylyse und die Möglichkeit der frühzeitig Einflussnahme.
Die üblichsten Verfahren in der apparativen Diagnostik beim Früh- und Neugeborenen sind heute:
- Röntgenuntersuchungen
- Ultraschall, einschließlich Dopplersonographie
- Elektroenzephalographie und Polygraphie
- Computertomographie (CT)
- Magnetresonanztomographie (MRT)
Durch die Fortschritte in der Neonatologie, geht man heute davon aus, dass die Lebensfähigkeit von Frühgeburten in der 23. Schwangerschaftswoche beginnt, also dann, wenn die Neugeborenen ein Geburtsgewicht von etwa 500 Gramm haben. In Deutschland liegt ab der vollendeten 24. Woche die Überlebenschance bei 50:50. In den darauf folgenden Lebenswochen erhöht sich die Überlebenschance rapide, in der 28. Woche liegt sie bereits bei über 90 Prozent. Durch die verbesserte perinatale Versorgung von kranken Neugeborenen ist heute auch die Säuglingssterblichkeit deutlich niedriger geworden.
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Handbuch
Ein Handbuch ist für gewöhnlich eine geordnete Zusammenstellung eines Teiles des menschlichen Wissens und kann daher auch als Nachschlagewerk genutzt werden. Bei einem Handbuch kann die Anordnung der Inhalte chronologisch aber auch nach thematischen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Von großer Bedeutung ist dabei die systematische Gliederung der behandelten Themen, die meist in der Form eines Inhaltsverzeichnisses zusätzlich separat als Übersicht geboten wird. Handbücher haben einen oder mehrere Herausgeber und in der Regel mehrere Autoren, die für die Verfassung einzelner Kapitel zuständig sind. In einem Handbuch werden oft ganze Fachgebiete dargestellt. Um die Fülle der Informationen darzubieten, kann daher ein Handbuch auch in mehreren Teilen oder Bänden erscheinen. Damit unterscheidet sich ein Handbuch auch ganz klar von einer Monografie, bei dem in der Regel sehr viel engere Themengebiete behandelt werden. Handbuch wird sehr oft in Fachkreisen mit einem Kurztitel versehen (z. B. der Dehio).
Ausführliche Gebrauchsanweisungen für Geräte werden oft als Benutzer-Handbuch bezeichnet. Diesen Ausdruck findet man auch im Bereich von Software. Traditionell wird auf Handbuch-Seiten die Benutzung eines Programms beschrieben, ohne auf die Details der Implementierung einzugehen, insofern ist es nur ein Teil der technischen Dokumentation. Es richtet sich als Hilfestellung vor allem an den Benutzer. Als Handbuch können auch die Regelwerke bezeichnet werden, die dann benfalls als Gebrauchsanweisungen betrachtet werden können.
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Hintergrundinformationen zum Buchhandel
Mit Buchhandel wird zum einen der Vertrieb von Büchern als solches aber auch das Geschäft, in dem man Bücher erwerben kann, bezeichnet. Die typische Vetriebsform von Büchern ist immer noch das Ladengeschäft, also vorrangig die Buchhandlung.
Im fachlichen Sprachgebrauch unterscheidet man zwischen herstellendem Buchhandel (Verlagsbuchhandel), Buchgroßhandel (Zwischenbuchhandel) und Bucheinzelhandel (Sortimentsbuchhandel). Bücher haben als Kulturgut eine Sonderstellung, die durch die Buchpreisbindung und den ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Bücher unterstützt wird.
Der verbreitende Buchhandel vermittelt neben Büchern auch andere Verlagserzeugnisse und begleitende Artikel wie Schreibwaren und Geschenkartikel. Der Buchhandel bündelt die Angebote vieler Verlage und deckt damit die vielfältige Nachfrage der Endverbraucher. Umgekehrt liefert er den Lieferanten aus Verlags- und Zwischenbuchhandel Informationen über Kundenbedürfnisse und Absatzzahlen. Der Sortimentsbuchhandel sorgt letztlich für das Zustandekommen eines geldwerten Handelsgeschäftes mit Forderungen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Handelsbranchen ist die Preissetzungsfunktion im deutschen Buchhandel aufgrund der Buchpreisbindung auf den Produzenten des Handelsguts – die Verlage – beschränkt.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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