|
|
Transplantation
Das Wort Transplantation stammt aus dem Lateinischen und steht für 'Verpflanzen' oder auch 'Versetzen'. Transplantation bedeutet also die Verpflanzung eines Transplantates in der Medizin. Ein Transplantat kann aus Zellen, Geweben, ganzen Organen oder Gliedmaßen wie Fingern und Zehen bestehen. Eine Transplantation wird in aller Regel nur an darauf spezialisierten Transplantationskliniken durchgeführt.
In Deutschland wird die Transplantation von Gewebe und Organe menschlicher Spender durch ein eigenes Transplantationsgesetz geregelt. Bei uns erlaubt sind zum einen Organentnahmen von Verstorbenen aber zum anderen auch von lebenden Personen (z.B. Niere). In Deutschland ist allerdings der Organhandel, d. h. die Spende gegen Bezahlung für den Spender oder dessen Angehörige, strikt verboten. Transplantationen werden ausschließlich in zertifizierten Transplantationskliniken von entsprechenden Fachchirurgen durchgeführt.
Immunreaktionen bei Transplantationen
Das Hauptproblem einer jeder Transplantation sind Immunreaktionen des Empfängerorganismus gegen das fremde Transplantat. Die T-Zellen und Antikörper des Empfängers bekämpfen dann das fremde Organ. Der Grund für Abstoßungsreaktionen liegt in der unterschiedlichen Oberflächenstruktur der Zellen, insbesondere Unterschiede in den Histokompatibilitäts-Antigenen der Zellmembranen beider Lebewesen. Diese Oberflächenstruktur wird genetisch bestimmt, deshalb hat jedes Individuum eine eigene Zelloberflächenstruktur. Aus diesem Grund sind Verwandte oft besonders geeignete Organspender, da es verstärkt genetische Übereinstimmungen gibt. Die ersten erfolgreichen Organ-Transplantationen wurden so auch mit -genetisch identischen- eineiigen Zwillingen durchgeführt.
Die Abstoßungsreaktionen werden nach ihrem Ausmaß unterschieden:
A. Die hyperakute Abstoßung tritt innerhalb von Minuten bis Stunden nach der erfolgten Transplantation und der Wiederherstellung des Blutflusses auf. Ursache hierfür sind allospezifische Antikörper oder durch blutgruppenspezifische Antikörper, die in der Regell bereits zum Zeitpunkt der Transplantation vorhanden sind. Nach der Komplementaktivierung kommt es zu Fibrinablagerung in den Gefäßen des Transplantats und somit zu Verschlüssen. Im Ergebnis stirbt das Gewebe ab.
B. Die akute Abstoßung beginnt im Gegensatz zur hyperakuten zumeist innerhalb von Tagen bis Wochen. Meistens beruht diese auf zellulärer interstitieller Abstoßung. Eine akute Abstoßung kann meistens behandelt werden, etwa durch Steroide, Immunsuppressiva oder Antilymphozytenantikörper wie Basiliximab oder Daclizumab.
C. Die chronische Abstoßung wirkt sich erst einige Wochen bis Jahre nach der Transplantation aus. Meistens sind zunächst keine oder wenige Entzündungsanzeichen zu finden. Die chronische Abstoßungsreaktion ist in der Regel schlecht zu behandeln. Meistens muss eine erneute Transplantation durchgeführt werden.
| |
| |
Handbuch
Ein Handbuch ist für gewöhnlich eine geordnete Zusammenstellung eines Teiles des menschlichen Wissens und kann daher auch als Nachschlagewerk genutzt werden. Bei einem Handbuch kann die Anordnung der Inhalte chronologisch aber auch nach thematischen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Von großer Bedeutung ist dabei die systematische Gliederung der behandelten Themen, die meist in der Form eines Inhaltsverzeichnisses zusätzlich separat als Übersicht geboten wird. Handbücher haben einen oder mehrere Herausgeber und in der Regel mehrere Autoren, die für die Verfassung einzelner Kapitel zuständig sind. In einem Handbuch werden oft ganze Fachgebiete dargestellt. Um die Fülle der Informationen darzubieten, kann daher ein Handbuch auch in mehreren Teilen oder Bänden erscheinen. Damit unterscheidet sich ein Handbuch auch ganz klar von einer Monografie, bei dem in der Regel sehr viel engere Themengebiete behandelt werden. Handbuch wird sehr oft in Fachkreisen mit einem Kurztitel versehen (z. B. der Dehio).
Ausführliche Gebrauchsanweisungen für Geräte werden oft als Benutzer-Handbuch bezeichnet. Diesen Ausdruck findet man auch im Bereich von Software. Traditionell wird auf Handbuch-Seiten die Benutzung eines Programms beschrieben, ohne auf die Details der Implementierung einzugehen, insofern ist es nur ein Teil der technischen Dokumentation. Es richtet sich als Hilfestellung vor allem an den Benutzer. Als Handbuch können auch die Regelwerke bezeichnet werden, die dann benfalls als Gebrauchsanweisungen betrachtet werden können.
|
|
| |
Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
|
|
Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Lehrbuch Rehabilitation Dokumentation Pulmologie Fachbuchhandlung Psychotherapie Fachbuchhandlung Psychosomatik Fachzeitschrift Strahlentherapie Fachbuch Röntgenologie Buchhandlung Sportmedizin Dokumentation Radiologie Fachliteratur Schmerztherapie Fachbücher Traumatologie Handbuch Sexualforschung Fachbücher Toxikologie Fachzeitschrift Psychiatrie Fachartikel Psychologie Handbuch Sonographie Fachbuch Röntgen Buchhandlung Sozialmedizin Fachartikel Stoffwechsel Fachliteratur Rheumatologie Lehrbuch Rechtsmedizin
|
|
 |
|
|
|