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Lehrbuch Gynäkologie  
 

Gynäkologie

Das Wort Gynäkologie kann man als Frauenheilkunde umschreiben. Bei der Gynäkologie geht es um die Behandlung der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane. Streng genommen beschäftigt sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau und steht damit im Gegensatz zur Geburtshilfe. Die Gynäkologie ist eines von etwa 30 Teilgebieten der Humanmedizin.
Eines der Aufgaben der Gynäkologie ist die Behandlung der weiblichen Brust bzw. die Frauen immer wieder empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen (Überprüfung von Knotenbildungen).

Untersuchungsmethoden der Gynäkologie

Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden der Gynäkologie zählen Ultraschall zur Abbildung der inneren Organe, die Tastuntersuchung und die visuelle Begutachtung von Scheide und Muttermund, wobei Gewebeproben und Abstriche zur weiteren labortechnischen Untersuchung entnommen werden können. Für viele Frauen als unangenehm wird die Behandlung auf einem gynäkologischen Stuhl empfunden. Dieser hilft jedoch bei einer Untersuchungen oder Behandlungen des Unterleibs der Frau, weil hier die Geschlechtsorgane für den behandelnden Gynäkologen gut zugänglich sind.

Behandlungsspektrum in der Gynäkologie

In der Gynäkologie kann es auch zu operativen Eingriffen kommen. Eine Operstion dient zum Beispiel der Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie), einer Eileiterunterbindung als Form der Sterilisation (Tubenligatur) oder zur Entfernung von Zysten beim Eierstock (Cystektomie). Allerdings umfasst die Gynäkologie auch einen Reihe von eher konservativen Behandlungsmetoden, wie zum Beispiel die Hormontherapie.



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Lehrbuch

Ein Lehrbuch ist eine spezielle Form eines Sachbuches, das für den Unterrichtsgebrauch verwendet wird. Es enthält Lehrmittel in didaktisch aufbereiteter Form. Das bedeutet meist eine vereinfachte Darstellung, die wissenschaftlich noch kontrovers diskutierte Fragen der herrschenden Lehrmeinung gemäß darstellt. Doch werden meist exemplarisch auch manche Kontroversen dargestellt. Bezweckt das Lehrbuch namentlich die Wiederholung des Lehrstoffs spricht man auch von einem Repetitorium.

Ein für Lehrveranstaltungen geeignetes Lehrbuch wird von den Lehrveranstaltungsleitern (Hochschullehrer) im Rahmen der Lehrfreiheit selbst festlegen. Universitätsbibliotheken bündeln daher oftmals Lehrbücher für einführende Lehrveranstaltungen in besonderen Lehrbuchsammlungen.

Kosten und Urheberrecht beim Lehrbuch

Oftmals sind Lehrbücher hochpreisig, was großen Unmut bei den Studenten hervorruft. Ein Lehrbuch hat aber nur einen begrenzten Markt, was deren Druck eher unprofitabel machen würde, wenn der Preis niedriger sein würde. Ein Lehrbuch enthält oftmals Abbildungen, was hochwertiges Papier und Farbdruck erfordert, und hat auch deswegen höhere Pruduktionskosten.

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist die Lizenzgebühr, die für urheberrechtlich geschütztes Material wie Fotografien, bereits publizierte Artikel und andere Werke erforderlich ist. Weil sich diese Lizenzkosten nach der Auflagestärke richten, ist eine Veröffentlichung über das Internet – wo ja keine Druckkosten anfallen würden - nicht realisierbar.


 

Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel

Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.

Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.



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