|
|
Neurochirurgie
Die Neurochirurgie umfasst als medizinisches Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Außerdem beschäftigt sie sich mit den entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und der Rehabilitation. Das Fach ist eigenständig und wird weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet.
Die Operation am Hirn ist um einiges filigraner als bei Operationen der Allgemeinchirurgie. Somit stellt die Neurochirurgie für den Operateur immer eine große Herausforderung dar. Hin und wieder rückt die Neurochirurgie in das Rampenlicht der Medien, wenn wie z.B. am 7. Juli 2003 pressewirksam ein internationales, 28-köpfiges Ärzteteam siamesische Zwillinge trennt.
Aber die Neurochirurgie beschäftigt sich nicht nur mit spektakulären Operationen am offenen Hirn, sondern auch zum Beispiel mit mikrochirurgischen Wirbelsäulenoperationen zur Behandlung eines ganz normalen Bandscheibenvorfalls.
Gegenüber der Neurochirurgie gibt es, ebenso wie gegenüber der Psychiatrie, immer noch einige Berührungsängste. Ein besonderes Teilgebiet der Neurochirurgie ist die oft umstrittene Psychochirurgie, die durch operative Eingriffe versucht, gezielte Manipulationen an der Psyche des Patienten vorzunehmen. In den meisten demokratischen Staaten kommt dieses Teilgebiet der Neurochirurgie nur noch minimal zur Anwendung.
Um in Deutschland nach einem absolvierten Medizinstudium als Facharzt für Neurochirurgie praktizieren zu können, ist eine sechsjährige Weiterbildungszeit erforderlich. Für den genauen Modus der Facharztweiterbildung ist die jeweilige Landesärztekammer zuständig. Die Ausbildung umfasst mindestens vier Jahre im Krankenhaus.
| |
|
| |
Lehrbuch
Ein Lehrbuch ist eine spezielle Form eines Sachbuches, das für den Unterrichtsgebrauch verwendet wird. Es enthält Lehrmittel in didaktisch aufbereiteter Form. Das bedeutet meist eine vereinfachte Darstellung, die wissenschaftlich noch kontrovers diskutierte Fragen der herrschenden Lehrmeinung gemäß darstellt. Doch werden meist exemplarisch auch manche Kontroversen dargestellt. Bezweckt das Lehrbuch namentlich die Wiederholung des Lehrstoffs spricht man auch von einem Repetitorium.
Ein für Lehrveranstaltungen geeignetes Lehrbuch wird von den Lehrveranstaltungsleitern (Hochschullehrer) im Rahmen der Lehrfreiheit selbst festlegen. Universitätsbibliotheken bündeln daher oftmals Lehrbücher für einführende Lehrveranstaltungen in besonderen Lehrbuchsammlungen.
Kosten und Urheberrecht beim Lehrbuch
Oftmals sind Lehrbücher hochpreisig, was großen Unmut bei den Studenten hervorruft. Ein Lehrbuch hat aber nur einen begrenzten Markt, was deren Druck eher unprofitabel machen würde, wenn der Preis niedriger sein würde. Ein Lehrbuch enthält oftmals Abbildungen, was hochwertiges Papier und Farbdruck erfordert, und hat auch deswegen höhere Pruduktionskosten.
Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist die Lizenzgebühr, die für urheberrechtlich geschütztes Material wie Fotografien, bereits publizierte Artikel und andere Werke erforderlich ist. Weil sich diese Lizenzkosten nach der Auflagestärke richten, ist eine Veröffentlichung über das Internet – wo ja keine Druckkosten anfallen würden - nicht realisierbar.
|
|
| |
Hintergrundinformationen zur Buchpreisbindung
Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung (§ 5 Buchpreisbindungsgesetz) im Buchhandel für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher. Außerdem gilt die Buchpreisbindung für "Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren und bei Würdigung der Gesamtumstände als überwiegend verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind sowie kombinierte Objekte, bei denen eines der genannten Erzeugnisse die Hauptsache bildet" (BuchPrG § 2).
Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden (BuchPrG § 3). Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung. Verschiedene europäische Staaten haben ein Gesetz zur Buchpreisbindung, etwa Frankreich. Die Rechtslage in Österreich ist weitgehend identisch mit der deutschen.
In der Schweiz wurden die Buchpreise nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben, sondern durch eine privatrechtliche Vereinbarung der Verlage und Buchhändler (sog. Sammelrevers). Diese Vereinbarung stand im Widerspruch zum Kartellgesetz. Die Buchpreisbindung fiel im Mai 2007, nachdem das Bundesgericht die Einschätzung der Wettbewerbskommission bestätigt hatte und der Bundesrat hat eine Ausnahme für ein Kartell abgelehnt.
|
|
Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
Dokumentation Allergologie Fachbuch Angiologie Fachbücher Zahnmedizin Buchhandlung Akupunktur Dokumentation Allgemeinmedizin Handbuch Atmung Lehrbuch Bakteriologie Handbuch Augenheilkunde Fachartikel Chiropraktik Fachbücher Tiermedizin Fachbuchhandlung Medizin Fachbuchhandlung Biochemie Fachbuch Andrologie Buchhandlung Begutachtung Fachliteratur Anatomie Fachzeitschrift Chirurgie Fachzeitschrift Zytologie Fachartikel Chirotherapie Fachliteratur Arbeitsmedizin Lehrbuch Anästhesie
|
|
 |
|
|
|