Tropenmedizin
Die Tropenmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, bei dem es um die Bekämpfung, Vorbeugung und Epidemiologie von Erkrankungen geht, die ausschließlich oder vorwiegend in tropischen und subtropischen Klimazonen auftreten oder von dort ausgehend weltweit Verbreitung gefunden haben. Während die klassische Tropenmedizin als Teilgebiet der Infektiologie nur Infektionskrankheiten umfasst, so wurde das Gebiet der modernen Tropenmedizin auch auf nicht-infektiöse Erkrankungen dieser Klimazonen sowie die besonderen sozialen und ökonomischen Bedingungen der medizinischen Versorgung in tropischen Ländern ausgeweitet.
Der zunehmende Ferntourismus und zusätzliche Migrationen begründen eine besondere Bedeutung der Tropenmedizin bei der Prävention, Erkennung und Behandlung sogenannter importierter Tropenkrankheiten in den außertropischen Ländern. Somit ist die Tropenmedizin auch Teil der Reisemedizin und der staatlichen Seuchenbekämpfung.
Geschichte der Tropenmedizin
Die Tropenmedizin entwickelte sich als eigenständiges Fachgebiet der Medizin im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Zur gezielten Erforschung und Spezialisierung auf diesem Gebiet bedurfte es einem Zusammentreffen von kolonialen Wirtschaftssystemen der Industrialisierung und den wissenschaftlichen Fortschritte auf den Gebieten der medizinischen Mikrobiologie, Bakteriologie und Parasitologie.
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Lehrbuch
Ein Lehrbuch ist eine spezielle Form eines Sachbuches, das für den Unterrichtsgebrauch verwendet wird. Es enthält Lehrmittel in didaktisch aufbereiteter Form. Das bedeutet meist eine vereinfachte Darstellung, die wissenschaftlich noch kontrovers diskutierte Fragen der herrschenden Lehrmeinung gemäß darstellt. Doch werden meist exemplarisch auch manche Kontroversen dargestellt. Bezweckt das Lehrbuch namentlich die Wiederholung des Lehrstoffs spricht man auch von einem Repetitorium.
Ein für Lehrveranstaltungen geeignetes Lehrbuch wird von den Lehrveranstaltungsleitern (Hochschullehrer) im Rahmen der Lehrfreiheit selbst festlegen. Universitätsbibliotheken bündeln daher oftmals Lehrbücher für einführende Lehrveranstaltungen in besonderen Lehrbuchsammlungen.
Kosten und Urheberrecht beim Lehrbuch
Oftmals sind Lehrbücher hochpreisig, was großen Unmut bei den Studenten hervorruft. Ein Lehrbuch hat aber nur einen begrenzten Markt, was deren Druck eher unprofitabel machen würde, wenn der Preis niedriger sein würde. Ein Lehrbuch enthält oftmals Abbildungen, was hochwertiges Papier und Farbdruck erfordert, und hat auch deswegen höhere Pruduktionskosten.
Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist die Lizenzgebühr, die für urheberrechtlich geschütztes Material wie Fotografien, bereits publizierte Artikel und andere Werke erforderlich ist. Weil sich diese Lizenzkosten nach der Auflagestärke richten, ist eine Veröffentlichung über das Internet – wo ja keine Druckkosten anfallen würden - nicht realisierbar.
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Hintergrundinformationen zum Verlagsbuchhandel
Verlagsbuchhandel, engl. publishing trade, Druck und Handel der Vervielfältigungsexemplare von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst. Meist wird der Verlagsbuchhändler kurz Verleger genannt.
Frühe Buchdrucker und Buchverleger wie Johannes Fust, Peter Schöffer und Konrad Henckis erkannten den Wert der Frankfurter Messe für den Buchhandel in Deutschland, nach Nordeuropa und nach Paris und wurden zur Wegbereitern der Frankfurter Buchmesse. Der Verlagsbuchhandel löste den Handschriftenhandel ab.
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