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Urologie
Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit den Nieren, der Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, Penis, sowie der Prostata und decken damit auch Bereiche der Andrologie ab. Es gibt also beim Bereich Urologie Überschneidungen zu den Fachgebieten Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie.
Geschichte der Urologie
Bereits 1000 v. Chr. wurden in Ägypten Blasenkatheter eingesetzt. Diese frühen Modelle waren aber aus Bronze und entsprechend klobig. Auch eine Operation von Blasensteinen ist aus dem alten Ägypten überliefert. Im antiken Griechenland wurden urologische Erkrankungen ebenfalls behandelt. Hippokrates klassifiziert als erster Störungen des Wasserlassens und unterscheidet hierbei in Dysurie (schmerzhaftes Wasser lassen), Strangurie (tropfenweises Wasser lassen) und Ischurie (Harnverhaltung). Darüber hinaus beschäftigte sich Hippokrates mit Nierenerkrankungen, deren Therapie und der operativen Nierenentfernung.
Die erste anatomische Beschreibung der Prostata stammt von Herophilos von Chalkedon um 300 vor Christus. Diese Beschreibung beruhte auf der Sektion von Leichen. Ammonius von Alexandria verbessert um 250 v. Chr. die Technik der Steinoperation über einen Dammschnitt durch vorherige Zerkleinerung und anschließende Bergung mit einem Haken. Sein Beiname "der Lithotom" rührt daher.
Claudius Galenus lebte zwischen 131 und 201 n.Chr. in Pergamon und führte erste empirische, auf Beobachtung und Analyse von Kranken beruhende Untersuchungen durch. Er untersuchte dabei vor allem das Urin zur Diagnose von Krankheiten. Dabei wird der Morgenurin auf Dichte, Farbe, Geruch, Geschmack und Sediment hin geprüft und abhängig von den Symptomen und dem Geschlecht bewertet. Seine Werke wurden von der arabischen Medizin ab dem 5. Jahrhundert aufgenommen, gelangten über diese im Mittelalter nach Europa zurück und galten bis in das 17. Jahrhundert als Standard, den es nicht zu hinterfragen galt.
Nachdem es lange im Bereich der Urologie keine Entwicklung gab, folgten ab dem 15. Jahrhundert bedeutende anatomische Studien und Entdeckungen durch Leonardo da Vinci. Durch die Erfindung des Mikroskops folgten weitere Forschungserfolge im Bereich der Urologie. So konnte der Aufbau der Niere mikroskopisch geklärt werdenen.
Verbesserung der Therapie
Die Entwicklung in der Urologie ist vor allem durch die zunehmende Beteiligung von Chirurgen an urologischen Operationen voran gebracht worden. Während lange Zeit Steinschneider und Hebammen urologische Operationen durchführten, übernehmen dies zu Beginn des 17. Jahrhunderts erstmals Chirurgen.
Trotz aller Modernisierung der Operationstechnik starben Mitte des 18. Jahrhunderts fast ein Drittel aller Blasenstein-Patienten. Außerdem machte die fehlende Narkose diese Art der urologischen Chirurgie nicht gerade zum Vergnügen.
Die großen technischen Fortschritte im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert führen zu einer rasanten Entwicklung in der Therapie und Diagnostik von Erkrankungen auch aus dem Bereich Urologie. ZurVerbesserung der Behandlung tragen neue Materialien wie Kautschuk und Edelstahl ebenso bei wie die Entdeckung der Elektrizität, der Röntgenstrahlen. Außerdem kommen Lachgas, Chloroform und Ether zur Anästhesie zum Einsatz.
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Lehrbuch
Ein Lehrbuch ist eine spezielle Form eines Sachbuches, das für den Unterrichtsgebrauch verwendet wird. Es enthält Lehrmittel in didaktisch aufbereiteter Form. Das bedeutet meist eine vereinfachte Darstellung, die wissenschaftlich noch kontrovers diskutierte Fragen der herrschenden Lehrmeinung gemäß darstellt. Doch werden meist exemplarisch auch manche Kontroversen dargestellt. Bezweckt das Lehrbuch namentlich die Wiederholung des Lehrstoffs spricht man auch von einem Repetitorium.
Ein für Lehrveranstaltungen geeignetes Lehrbuch wird von den Lehrveranstaltungsleitern (Hochschullehrer) im Rahmen der Lehrfreiheit selbst festlegen. Universitätsbibliotheken bündeln daher oftmals Lehrbücher für einführende Lehrveranstaltungen in besonderen Lehrbuchsammlungen.
Kosten und Urheberrecht beim Lehrbuch
Oftmals sind Lehrbücher hochpreisig, was großen Unmut bei den Studenten hervorruft. Ein Lehrbuch hat aber nur einen begrenzten Markt, was deren Druck eher unprofitabel machen würde, wenn der Preis niedriger sein würde. Ein Lehrbuch enthält oftmals Abbildungen, was hochwertiges Papier und Farbdruck erfordert, und hat auch deswegen höhere Pruduktionskosten.
Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist die Lizenzgebühr, die für urheberrechtlich geschütztes Material wie Fotografien, bereits publizierte Artikel und andere Werke erforderlich ist. Weil sich diese Lizenzkosten nach der Auflagestärke richten, ist eine Veröffentlichung über das Internet – wo ja keine Druckkosten anfallen würden - nicht realisierbar.
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Hintergrundinformationen zu Buchverkaufsstellen
Zu den so genannten Buchverkaufsstellen zählen neben Buchhandlungen und Faxhbuchhandlungen auch Warenhäuser, Supermärkte, Tankstellen, und Kioske. Auch so mancher Fachhändler bietet seinen Kunden zu speziellen Warengruppen die passende Literatur: Tierbücher im Zoofachhandel, der Gesundheitsratgeber in der Apotheke, der Reiseführer in der Touristeninformation. Fundierte Fachbücher wird man aber nur in Buchhandlungen oder auf das jeweilige Fachgebiet spezialisierte Fachbuchhandlungen finden. Seit einigen Jahren gilt auch das Internet als möglicher Ort zum Erwerb von Fachliteratur.
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Kompetenzbeispiele unserer Fachbuchhandlung:
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